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Achtung, Achtung!!! …

… wir können heute nicht in die Sparkasse!!!

 

So begann die Nachricht von Andrea an die Clubmitglieder über den Chat, per Mail oder Telefon… Die Sparkasse konnte aus irgendwelchen Gründen den Schlüssel für den Clubraum nicht zur Verfügung stellen. Die Zeit war knapp, es galt eine Lösung zu finden, und zwar schnell,, denn der Countdown lief, nur noch wenige Stunden…

Vorschlag 1: gleich in der Nähe, die Wehrkirche in Katzwang an der Rednitz, ein schönes Motiv für Langzeitaufnahmen

Vorschlag 2: andere Örtlichkeit in der Nähe und ohne große Vorbereitung – es sind keine Vorschläge eingegangen

Vorschlag 3: Clubabend ausfallen lassen – AUF KEINEN FALL!!!

So einigten sich die jungen und ganz jungen Mitglieder (alte gibt es im Verein ja nicht, denn wir sind alle jung geblieben) auf ein Treffen um 19 Uhr am Wehr bei der Katzwanger Kirche. Insgesamt 14 kamerabegeisterte hantierten mit Stativen, liefen durch tiefen Sand, Brennnessel und flaches Wasser, immer auf der Suche nach den besten Motiven. Die Stimmung war sehr gut, es wurde viel gelacht und ganz nebenbei sind auch ein paar tolle Bilder entstanden. Ausklang fand der gelungene Abend bei einem Umtrink im Sportheim Katzwang…

Wie schon die kurzfristig vereinbarten Treffen am Rothsee und der Kirchweihbesuch, hat auch diese spontane Exkursion sehr viel Spaß gemacht! Ich freue mich schon auf das nächste Mal….

Text und Bilder: Michael Engelhardt

Auf dem Gruppenbild fehlen Ralf Lang, der schon zuvor gehen musste und Ludger Bräuer, der sich nicht von seiner Kamera losreißen konnte.

Internationiale Fürstenfelder Naturfototage 2015

Die Fotoclubrentner waren wieder einmal unterwegs….

Am Samstagmorgen um 8.30 Uhr trafen wir uns in Rednitzhembach bei Helmut Lodes und fuhren umgehend auf die Autobahn. Dort war nicht viel los und so kamen wir schon gegen 10.00 Uhr in Fürstenfeld an.

Auf dem Gelände der Fototage trennten wir uns zunächst, damit jeder von uns seinen eigenen Interessen nachgehen konnte. Bei den vielen Besuchern gestaltete sich ein gemeinsames Durchkommen sowieso als schwierig.

Helmut und Erich zog es gleich zum Fotomarkt. Hier stellten über 80 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Fotografie vor. Erich hat sogleich die „Kamera-Service-Station“ genutzt, um seine Nikon kostenlos überprüfen und reinigen zu lassen. Wärend die beiden sich durch die Halle wühlten, genoß ich an einem stillen Plätzchen erstmal einen Cappucino, bevor ich die Stände von Media Maier und Stumpfl aufsuchte, um mich über die Neuerungen von Wings Platinum 5 zu informieren.

Um die Mittagszeit gab es dann bei herrlichstem Wetter einen kleinen Imbiss im Biergarten. Von hier aus konnten wir die Greifvögel sehen, die die Falkner mehrmals täglich über dem Kloster Fürstenfeldbruck kreisen lassen. Diese gaben ein tolles Fotomotiv zum Testen von langen Brennweiten und Fernrohren ab.

Am Nachmittag zogen wir dann gemeinsam los. Da die Fototage in diesem Jahr unter dem Thema „Afrika“ standen, war im Außenbereich neben den Greifvögeln ein kleiner afrikanischer Basar aufgebaut. Hier spielte auch live eine afrikanische Djembe-Band mit einer Tänzerin. Das hat mich natürlich besonders interessiert, da ich selbst in einer solchen Formation Musik mache.

Zurück im Fotomarkt, entdeckten wir noch das XXL Fotobuch „Safari“, das der bekannte Natur- und Tierfotograf Benny Rebel, vorstellte. Es hat eine Größe von 2 x 0,70 m und wiegt stolze 60 kg. Die Auflage ist auf 111 Exemplare limitiert. Ein Buch kostet nur schlappe 30.000 Euro.

Nachdem wir uns im ersten Stock des Fotomarktes weiteres Zubehör rund um das Thema Fotografie angesehen haben, widmeten wir uns anschließend den Siegerbildern des Fotowettbewerbs  „Glanzlicher 2015“. Hierzu wurden weltweit über 20 000 Bilder eingereicht. Die prämierten Fotografien aus den verschiedenen Bereichen der Natur- und Tierfotografie wurden hier, perfekt auf Alu-Dipond-Folien gedruckt und mit Texten versehen, präsentiert.

Die Siegerbilder kann man auch im Internet unter – www.glanzlichter.com/glanzlichter.cfm – bewundern.

Außperdem ist die komplette Ausstellung vom 21.05.2015 bis 26.07.2015 im Naturkundemuseum in Bamberg nochmals zu bewundern – sehr empfehlenswert!

Text und Bilder: Gerhard Reiner

Ein schöner Fototag im Tiergarten Nürnberg…. oder die Fotoclub-Rentner sind unterwegs!

Am Donnerstag, den 16.04.2015, trafen sich Helmut Lodes, Klaus Falkner,
Erich Noack und Gerhard Reiner um 09:30 Uhr am Eingang des Tiergartens in Nürnberg, um gemeinsam auf Foto-Safari zu gehen.
Während Helmut und ich nur eine kleinere Fotoausrüstung dabei hatten, fuhren Erich und vor allem Klaus schon schwerere Geschütze auf. Bei der Vielzahl an Fotografen, die an diesem Tag mit ihren großen Objektiven und Stativen unterwegs waren, fielen die beiden damit aber nicht wirklich auf.
Bevor es losging, deckten wir uns am Eingang des Zoos erstmal mit Proviant (Brezen und Wasser) ein. Nach etlichen Tierbildern erreichten wir schließlich das Eisbärgehege.
Hier konnten wir trotz der vielen Besucher und Fotografen einige schöne Fotos von der
kleinen Eisbärdame „Charlotte“ machen.
Bevor um die Mittagszeit der Run der Zoobesucher auf die Lokalitäten einsetzte,
ging es für uns in den Biergarten beim Streichelzoo, um auch für unser leibliches Wohl zu sorgen. Nach einer ausgiebigen Mittags- und Kaffeepause machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg.
Viele Fotos später erreichten wir am Nachmittag wieder den Eingang.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Naturkundehaus am Eingang des Tiergartens. Dort wird die Ausstellung „Das grüne Dach Europas“, von Berndt Fischer, gezeigt. Der Fotograf präsentiert hervorragend großformatige und beeindruckende Bilder von der Naturlandschaft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Bayern, Österreich und der Tschechischen Republik. Eine Ausstellung, die uns begeistert hat und eine Empfehlung wert ist.
Die im Naturkundehaus untergebrachten Krabbeltiere (Kakerlaken und Heuschrecken)
haben es besonders Klaus angetan und er hat sich hier mit seinem Macro ausgelassen.
Da unsere Gruppe zusammen sehr gut harmonierte, und wir viel Spaß hatten, sind
weitere Ausflüge nicht auszuschließen.
Was wir noch von unserer Foto-Safari mitnehmen konnten, war folgende Erkenntnis:
In die Fototasche gehört unbedingt auch ein Imbusschlüssel (gell Klaus?)

Gerhard Reiner

Nachts im dunkeln…. – Nacht-Vollmond-Fotografie am Rothsee

Es ist Nacht und kalt, sehr kalt. Dunkle Schatten bewegen sich vorsichtig über gefrorenen Schnee. Rote Lichtpunkte erscheinen und verschwinden wieder. Lichtblitze flimmern über den vom Vollmond beschienenen Rothsee. Hin und wieder durchbricht ein Klicken die Stille…

Keine Angst, es wird kein Werwolf unschuldige Menschen anfallen, es handelt sich nur um einen Teil des Fotoclubs Schwabach, der sich am Montag Abend auf Vorschlag von Ralf Lang zum Rothsee zu einer Foto-Nacht-Session aufgemacht hat. Sorgfältig hatte er Ort und Zeit gewählt, sodass uns tatsächlich ein schöner Vollmond über dem Rothsee erwartete. Es wurde eifrig fotografiert und natürlich kamen neben

Langzeitbelichtungen diverse „Spielereien“ mit anderen Lichtquellen dazu. Auch die immer größer werdende Oly-Fangemeinde im Fotoclub konnte sich über diverse Einstellmöglichkeiten („Livetime“ etc.) austauschen. Nach knapp zwei Stunden intensiven Fotografierens konnte uns auch der Tee von Christine kaum noch wärmen und wir schlossen den interessanten und kurzweiligen Fototermin noch mit einem kleinen Umtrunk in Roth ab. Einen Werwolf bekamen wir leidern nicht zu sehen. Vielen Dank für die Organisation an Ralf Lang.

Bilder und Text: Kurt Preinl

Industriemuseum Lauf

Der Ausflug nach Lauf in das Industriemuseum glich einer Reise in die Vergangenheit. Der fotografierende Zeitreisende bewegt sich zwischen Maschinen, auf denen früher Ventile für Automotoren hergestellt wurden und staunt, mit welch einfachen Mitteln früher gearbeitet wurde. Die Palette der ausgestellten Maschinen reicht von einer Getreidemühle bis zu Drehbänken, die bis 1991 ihren Dienst taten. Das Wetter war uns wohlgesonnen; gerade so warm, daß die potentiellen Besucher lieber draußen die Sonnen tanken wollen statt ins Museum zu gehen. So hatten wir die Hallen und Exponate ganz für uns alleine. Die helle Sonne war eine Herausforderung, schuf sie doch Kontraste, die nur mit Hilfe von HDR auf den Chip passen.

 

Danke an Gregor Nowok für die Bilder und den Text!

Die meisten Bilder, die hier von Gregor gezeigt werden, sind HDR’s aus fünf einzelnen Bildern. Weitere Bilder von Helmut Lodes.

Spontaner Kirchweihbesuch

Nach mehrmaligem Programmwechsel aus den verschiedensten Gründen, trafen wir uns letzten Donnerstag ganz spontan auf der Schwabacher Kirchweih, um dort im Dämmerlicht und der Dunkelheit zu fotografieren. Leider waren trotz des schönen Wetters nicht viele Besucher vor Ort, und wir mußten vor allem gegen Ende der Exkursion immer länger darauf warten, daß die Karusells starteten, um schöne Lichteffekte mit der Kameraeinzufangen. Zum Ausklang und mit guter Stimmung haben wir es uns noch für einen „Absacker“ im Cafe Centro gemütlich gemacht.

Im Anhang zeigen wir Bilder von Kurt Preinl (Portraitbilder), unserem neuen Mitglied Michael Engelhardt, Tanja Schuhmann und Kerstin Ellersdorfer.

Besuch im Feser VW Museum

Am 28. Juni haben sich einige unserer Mitglieder im privaten Automobil-Museum „Feser-Tradition“ in der Walpersdorfer Straße in Schwabach getroffen.. Dort werden auf drei Etagen rund 70 bestens instant gesetzte Autos und Motorräder vergangener Audi- und VW-Tage (1921 – 1990) präsentiert.

Selbstverständlich wurden die ausgestellten Fahrzeuge hier nicht nur mit den Auge betrachtet sondern hauptsächlich durch den Sucher der Kameras….

Frauenausflug: Klappe die Zweite!

Soviel vorweg:

Dieses Mal waren wir ALLE sechs (Andrea, Kerstin, Ellen, Irene, ich UND Christine) uns über den Termin unseres Ausflugs einig. Wir sind diesmal alle gemeinsam gestartet und wieder zusammen angekommen… Und hatten in der Zwischenzeit einfach jede Menge Spaß!!!

Los ging’s am Freitag den 04.07. am Hauptbahnhof in Nürnberg mit der Deutschen Bahn…natürlich mit Verspätung! Das tat unserer Stimmung zu diesem Zeitpunkt jedoch keinen Abbruch. Dem ‚Hugo‘ im Iced Smoothie sei Dank =)

An dieser Stelle kurz zur Info an alle Leser, wir sind zum Fotografieren nach Mittenwald gefahren… nicht zum Motorradtreffen nach Garmisch, auch wenn uns die Schaffnerin  beim 2. Mal durchlaufen immer noch nicht glaubt, dass Fotografieren interessanter ist als Motorradfahrern beim feiern zuzuschauen.

In Mittenwald angekommen steht’s erstmal 1:0 für Deutschland, was man aus den Jubelrufen der Public Viewer herausdeuten kann. Das ändert aber leider nix daran, dass wir mit unserem „Monster“-Gepäck (ich petz jetzt mal… Christine ist für ein Wochenende mit einem riesigen Hartschalenkoffer unterwegs und hat nix zum anziehen dabei!?!?!) noch unsere Ferienwohnung finden müssen. Das finden ist ja kein Problem. Den Berg da rauf laufen leider schon =(

Die unnötigerweise verbrannten Kalorien füllen wir umgehend in der Media Silva Pizzeria wieder auf. Aber nicht bevor die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht sicher im Halbfinale steht (ich dachte eigentlich ich bin mit Frauen unterwegs und die interessiert Fußball nicht!?!?).

Nach der 1. Nacht in unserer wunderschönen, riesig großen Ferienwohnung mit einem sensationellen Blick aus ALLEN (!!!) drei Zimmern auf das Karwendelmassiv machen wir uns auf, um genau dieses Massiv zu bezwingen.

Aber leider liegt das Ziel der Gondelbahn total in den Wolken. Also…flexibel wie wir Frauen so sind… wir wollen beim fotografieren ja was sehen… kurzfristige Planänderung. Anstatt auf den Berg, geht’s in die Klamm. Da ist es eh nass. Auf ein paar Tropfen mehr oder weniger von oben oder frontal, kommt’s da nicht an. Und wenn’s dann doch richtig zu regnen anfängt, mach frau halt Pause unter dem Sonnenschirm einer Jause und tauscht sich über das mitgeführte Material aus.

Und dabei kommt das Gespräch dann auch auf ein kleines, feines Detail, dass uns an dem Wochenende noch eine ganze Zeit beschäftigen wird: DER GRAUFILTER. Irenes Bilder aus der Klamm machen allen klar… sowas wollen wir auch. Aber vor dem Graufilterworkshop machen wir erst mal einen Rundgang durch die Klamm auf luftigen hohen Stegen. Nicht alle können da ganz unbefangen über die Brüstung knipsen.

Erst als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, machen wir ein Fotoshooting im hölzernen „Stonehenge“ von Mittenwald… und dabei sehen wir alle (ja auch DU IRENE!!!) sooooo gut aus!!!

Nach einer kleinen Stärkung geht’s dann zum Fluss zurück. Da werden alle mitgeführten Graufilter gezückt und ausgetauscht.

 

Kurze Anmerkung an dieser Stelle: Das ist das Schöne an den Ausflügen mit den Fotoclubberern. Jeder hat sein volles Equipment dabei und tauscht sich mit allen aus. Vielen Dank hierfür! Ich lerne bei einer solchen Aktion an der Leutasch mehr als in unzähligen Abenden VHS-Kurs!!!

Und wie Frauen halt so sind, nach diesem Graufilter-Workshop will jede einen haben. Wäre ein Fotogeschäft in der Nähe gewesen wären wir wahrscheinlich alle erstmal zum shoppen gegangen. Freut Euch schon auf die kommenden Graufilter-Bilder bei der nächsten Outdoorausstellung.

Dieser wunderschöne gemeinsame Tag geht im „Wohnzimmer“ unserer Ferienwohnung noch sehr, sehr, sehr lange. Aber was wir da alles gequatscht haben wird hier nicht verraten….

Vielen Dank für diesen schönen Abend Mädels!!!

Und am nächsten Tag (wenn Engelchen reisen!!!) scheint dann endlich die Sonne und der Berg ruft. Nachdem jede (naja, fast jede) gefühlte 10 Kilo Fotoequipment mit sich rumschleppt, enscheiden wir uns doch lieber für die Seilbahn. Oben erwartet uns strahlend blauer Himmel und nach nur fünf Höhenmetern packt schon jeder wahlweise sein Tele, Weitwinkel oder sonstiges mitgeführtes technisches Gerät aus. Das schleppen muss sich ja gelohnt haben.

Nach zwei Gipfelbesteigungen (ja, es gibt Beweisfotos… und die sind nicht mit Photoshop nachbearbeitet) und der Fütterung einiger glücklicher Dohlen landen wir wieder mal beim Essen.

Jeder genießt die Sonne auf der Bergstation, denn leider wartet unser Zug zurück in die Heimat schon auf uns. Zumindest der erste Zug… der Zweite leider nicht… auf den warten wir!!! Aber wir vertreiben uns die Zeit sinnvoll, indem wir wie aufgescheuchte Hühner über alle möglichen Bahnsteige, durch alle möglichen Züge hindurch hetzen und dann letztendlich doch auf unseren reservierten Plätzen im 72 Minuten verspäteten ICE nach Nürnberg zu landen. Das Ganze endet somit glücklich, aber nicht ohne Kampfspuren bei einzelnen von uns zu hinterlassen…

Bleibt mir nur zu sagen:

Mädels, schön war’s mit Euch!!! Vielen Dank für das schöne Wochenende. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr 😉

Eure Tanja

Danke an Tanja für den tollen Bericht… und wer noch mehr Bilder von unserem Ausflug sehen möchte kommt bitte am 25. September um 19.30 Uhr zum Clubabend!!!