Alle Beiträge von K. Ellersdorfer

Olympus „Testival“ im Fotoclub

Das ließen sich viele Mitglieder nicht zweimal sagen… die von vielen begehrte „Oly O-MD E-M1 Mark II 1“ durfte einen ganzen Abend unter fachkundiger Leitung getestet werden. Harald Bellach und Thomas Gauck vom „Fotografie Campus“ hatten für alle Interessierten eine Kamera dabei, die  auf Herz und Nieren getestet werden durfte. Im Rahmen eines interessanten Workshop wurden viele Featueres der Kamera erklärt und ausprobriert. Höhepunkt waren dann Nachtaufnahme mit Lightpainting. Einige Ergebnisse sind hier schon mal zu begutachten.

Outdoorausstellung in Roth

Am letzten Wochenende waren wir mit unserer aktuellen Outdoorausstellung wieder zu Gast in Roth und durften dort unter dem Titel „Weltweite Impressionen“ unsere bedruckten LKW-Planen ausstellen.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Roth, die uns nun bereits zum sechsten Mal eingeladen hat, unsere Bilder in der Schwabacher Nachbarstadt zu präsentieren.

Auch wenn wir auf der Vernissage, aufgrund der Urlaubszeit, nur wenige Besucher begrüßen konnten, freuen wir uns umsomehr, daß sich sowohl der erste, sowie der zweite Bürgermeister der Stadt Roth, Ralph Edelhäusser und Hans Raithel, Zeit genommen haben, die Ausstellung gemeinsam mit unserem Vorsitzenden zu eröffnen.

Unser jährlicher Frauenausflug (Dollnstein an der Altmühl)

Lange haben wir mit uns gerungen… Camping wäre doch mal schön. Aber im  Ellersdorfer’schen  Wohni ist halt nur Platz für 4 Personen. Und eine davon darf maximal 50 Kilo wiegen, damit das obere Stockbett nicht überlastet wird ?!?!? Da ist selbst unsere zierliche Andrea schwerer!!! Wobei die ja auch ins Zelt ziehen würde. Aber Zelt geht gar nicht, und schon gar nicht für eine alleine!!!

Unsere ersten Planungsgespräche verlauf daher zäh und anstrengend.

Dann, zu Jahresanfang, bahnt sich die Lösung unseres Probelms an. Im Hause Schuhmann wird es ein neues Auto geben. Ein Camper mit 2 Schlafplätzen! Endlich wird das Thema Camping greifbar. Nur unsere Christine müssen wir noch von den Vorzügen des Freilufturlaubs überzeugen. Nachdem sie dann aber leider an unserem geplanten Wochenende einen nicht verschiebbaren Termin hat, ist die Entscheidung gefallen.

Ein Ziel ist schnell gefunden, in dieser Hinsicht können wir uns jedes Jahr auf Andrea verlassen…. Dollnstein im Altmühltal. Wir müssen schließlich nicht weit weg fahren um Spaß zu haben. Und ein Fotothema findet sich auch gleich: der Off Road Park in Langenaltheim. Sogar 2 Models mit entsprechender Ausrüstung sind sofort gefunden und gebucht. Jürgen und Andreas Wehr mit ihrem Amorak und einem Defender.

Na denn mal los…

Technisch gesehen sind wir Frauen da ja völlig unabhängig von den Männern. Ich fahre den Bus ohne Probleme, Wasser und Gas beherrsche ich auch. Kerstin bekommt eine Einweisung wie frau den Wohni andockt… Alles kein Problem!!! (Ich versteh gar nicht warum sich der Jörg mehr Sorgen um den Wohni macht, als um seine Frau ?!?)

Bei der Planung stellt sich die Essensfrage. Camping, das heißt man(n) grillt! Und da war das Problem. Fünf Frauen und keine von uns hat je gegrillt(!!!). Aber von sowas lassen wir uns nicht abschrecken 😉 Deshalb belegt Kerstin noch kurzerhand bei Ihrem Mann einen Kurs im „Grillanzünden“ und zwar mit Theorie und Praxisteil….

Alles wird gut…

Im Convoi erreichen wir am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein den Campingplatz und stellen den Wohni und den Camper sicher und gekonnt ab. Stellplatz direkt an der Altmühl versteht sich! Darauf müssen wir vor lauter Freude dann erstmal mit einem Prosecco anstoßen . Nach der 2. Flasche siegt dann aber die Vernunft und wir „bauen“ unsere Betten und verteilen uns und unser Gepäck auf die 2 Gefährte. Nicht, dass wir vor lauter Begeisterung, später womöglich  nicht mehr in der Lage sein sollten 😉

Nach dieser harten körperlichen Arbeit braucht’s dann eine Abfrischung – wahlweise in der Altmühl oder unter der Aussendusche des Camper – und eine kleine Zwischenvesper.

Camping ist einfach schee 😉

Und man muss es einfach mal ganz klar sagen, in Notsituationen wie dieser können Frauen auch richtig gut grillen (Pssst: sagt’s unseren Männern nicht weiter, aber der Kerstin ihre Glut war super und die Andrea hat spitzenmäßig gegrillt….)

Aber ganz klar: auf den heimischen Terrassen können unsere Männer das natürlich VIEL besser!!!

Insgesamt ein gelungener erster Tag. Auch wenn das unsere Nachbarn (ich sag nur Dauercamper) ganz anders sehen. Dabei waren wir ab 22 Uhr ganz brav und haben uns Mühe gegeben leiser zu lachen. Und wir haben ja auch nur über so ernste Themen wie Haarausfall in den Wechseljahren und ähnliches gesprochen. Da vergeht einem echt das Lachen 😉

Ausgeruht und ausgeschlafen (manche von uns haben besser geschlafen als gedacht, gell Irene) starten wir in unseren actionreichen Tag. Die Models sind pünktlich da und von dem angekündigten Gewitter für den Tag ist nichts zu sehen. Auf dem Off Road Platz angekommen sind wir erstmal total begeistert. Da fahren Kisten rum… UNGLAUBLICH!!!

Ich mach’s kurz: wir hatten riesigen Spaß an diesem Tag.

Respekt an dieser Stelle auch an unsere Ellen. Sie hat ich sogar selber ans Steuer getraut.

Großen Dank auch an die  Models! Ich hoffe  Mr. Wash hat Eure Autos wieder sauber gebracht?!?

Zurück am Campingplatz genießen wir das Freiluftleben mit einem Picknick direkt an der Altmühl und lassen uns auch von einem kleinen abendlichen Regenschauer nicht die Laune verderben. Schließlich ist das schützende Vorzelt mit ein paar Handgriffen aufgestellt (auch das schafft „Frau“ alleine…) und wir genießen die Pizza trotz Regen „im Freien“.

Und dann ist das Wochenede auch schon fast wieder vorbei. Weiß eine von Euch warum die Zeit immer so schnell vergeht???

Nach einer netten Wanderung nutzen wir noch die Vorteile der Kultur im ländlichen Raum. Auf so einem Pfarrfest im Dorf gibt’s halt einfach lecker Bratwurscht, Brezen und Kaffee und Kuchen – wie für uns bestellt.

Zum Schluss möchte ich Euch aber eine kleine Weisheit nicht vorenthalten:

Camping ist so ein bißchen wie Ostern…

…manche Sachen findet man sofort wieder (gell Irene). Dabei hab ich den Waschbeutel so raffiniert versteckt.

…manche Sachen sucht man ein bißchen länger (gell Andrea und Kerstin). Das Weinglas und das Ladekabel waren wirklich gut aufgeräumt.

…und manche Sachen findet man leider nicht mehr. Vielleicht taucht der Adapter für unseren Elektroanschluss am Camper ja irgendwann wieder auf. Wie so ein Schokoei nach mehreren Wochen im Deckenleuchter.

Ich jedenfalls freu mich wie immer schon jetzt auf unseren nächsten Ausflug. Nächstes Jahr hoffentlich wieder mit Christine!

Schön war’s mit Euch Mädels!

Eure Tanja

 

Text: Tanja Schuhmann

Bilder: Tanja Schuhmann und diverse Handyaufnahmen

Unser neuer Vorstand!

Am 18.03.2016 trafen sich etliche Mitglieder des Fotoclubs zur Jahreshauptversammlung in den Clubräumen. Dieses Jahr standen auch die Neuwahlen zur Vorstandschaft auf dem Programm.

Unser bisheriger Vorstand Gerd Engl, der den Fotoclub mitgegründet hat, legte seinen Posten nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit ab. Wir danken Gerd von ganzem Herzen für sein unermüdliches Engagement, seine Ideen und seinen Einsatz. Wir wünschen Gerd alles Gute für seinen wohlverdienten „Ruhestand“ und hoffen, ihn trotzdem weiterhin so oft wie auch bisher im Club anzutreffen….

Als neuen „Ersten“ dürfen wir nun Michael Engelhardt gratulieren und begrüßen. Seit einem Jahr Mitglied im Club, hat er sich bereits unentbehrlich gemacht. Wir freuen uns sehr, daß er dieser zeitintensiven Aufgabe annimmt!

Andrea Wehr wurde in Ihrem Amt als zweiter Vorstand bestätigt. Auch Ihr wünschen wir viel Erfolg für die nächste Amtszeit und auch hier ein dickes Danke für die gute bisher geleistete Arbeit und Mühe zugunsten des Clubs.

Wir freuen uns, daß es bei uns so viele engagierte Mitglieder gibt, die Hand in Hand arbeiten, damit die Arbeit auf vielen Schultern verteilt wird.

Neuer Vorstand gewählt
Neuer Vorstand gewählt

Neues von den Fotoclub Rentnern….

Am Dienstag, den 19. Januar war es wieder mal so weit.
Bei ca. minus 8 Grad (aber gefühlten 15) machten wir uns auf den Weg um den Frost mit unseren Kameras einzufangen. Als Ziel hatten wir uns das Lillachtal in der Fränkischen Schweiz ausgesucht. Bei nur mäßigem Verkehr kamen wir um ca. 10:30 Uhr dort an.
Vom Parkplatz in Dorfhaus (Ortsteil von Weißenohe) ging’s dann los.
Zuerst wanderten wir ein Stück an der Lillach entlang, bis wir zu den ersten Sinterterrassen kamen. Diese Kalkterrassen sind schon sehr alt (ca. 10.000 Jahre) und auch sehr selten. Sie stehen deshalb auch unter Naturschutz. Im Sommer sieht man durch den dichten Laubbewuchs nicht viel von den Terrassen,  aber jetzt im Winter hat man einen freien Blick auf diese mit Eiskristallen und Eiszapfen behaftete Naturschönheit.
Hier gibt es nun jede Menge Fotomotive (wenn nur die verdammte Kälte nicht wäre). Nach zwei durchgefroreren Stunden und etlichen Fotos machten wir uns auf den Weg zurück nach Dorfhaus.

Fotos und Text:

Gerhard Reiner

Ausstellungseröffnung von Christine Schön am 29.01.2016

Wir möchten auf eine ganz besondere Ausstellung unserer Fotografin Christine Schön hinweisen.

Gemeinsam mit zwei Kollegen, Fritz Volkert und Thomas Bischof, eröffnet sie morgen die Fotoausstellung „Momente der Wahrnehmung“ in der Kreisklinik Roth.

Gemeinsam präsentieren sie tolle Aufnahmen aus den verschiedensten Stilrichtungen. Während Fritz Volkert Farbfotografien aus dem fränkischen Umland präsentiert, zeigt Christine Schön Bilder von magischen Orten und alten Bäumen auf besonderem Filmmaterial, dem Washi-Film. Thomas Bischof hat sich der experimentellen Fotografie gewidmet.

Die Eröffnung findet am 29. Januar 2016 um 19.00 Uhr im Voyer des Gesundheitszentrum 1, Weinbergweg 14, 91154 Roth, statt.

Die Ausstellung ist bis April von 09.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Ausstellung Herrieden – „Museumsansichten“

Als ich vorgeschlagen wurde, den Fotoclub an der Ausstellung in Herrieden zu repräsentieren, war ich erst einmal ziemlich überrascht, schließlich war ich doch erst seit einem Jahr Mitglied im Fotoclub. Jedoch die Freude überwiegte und natürlich war ich auch ziemlich stolz und freute mich auf diese Aufgabe.

Ich überlegte, welche Bilder denn wohl geeignet seinen, zu Weihnachten bei einer Ausstellung präsentiert zu werden. Ich hatte ein paar moderne Fotos im Kopf. Allerdings dachte ich mir auch, daß diese Art von Bild für Weihnachten eher nicht so gut geeignet sei. Mir wurde aber versichert, daß dies vollkommen unerheblich ist.

Im Herbst war ich gemeinsam mit anderen Mitgliedern vom Club in München beim Olympus Playground und in der Pinakothek der Moderne (s. sep. Beitrag). Die dort geschossenen Bilder gefielen mir sehr gut, und so entstand die Idee, daraus eine Serie zu gestalten. Mir gefiel die Architektur des Museums. Allerdings wollte ich diese anders zeigen, als sie üblicherweise zu sehen ist. Seit langer Zeit schwebt mir ein Projekt mit High-Key-Aufnahmen vor. Diese Technik habe ich vor allem bei Portrait-Aufnahmen gesehen. Da ich dieses Spektrum der Fotografie nicht so gerne abdecke, war die Idee geboren, die klare, helle Architektur des Museums sehr hell zu bearbeiten. Außerdem war es mir wichtig, Menschen mit ins Bild zu holen, da die Architektur ja auch für diese gemacht ist. Da heutzutage die rechtliche Situation mit dem Recht am eigenen Bild sehr schwierig für Fotografen ist, habe ich die Menschen so fotografiert, damit man sie nicht erkennt. Ich spiele gerne mit Unschärfe und sezte dies gerne als Stilmittel ein. Die Nachbearbeitung und Umwandlung in Schwarz-Weiß hat dann das übrige getan.

Mein Ehrgeiz war geweckt und ich wollte narürlich möglichst tolle Bilder haben. Da im Laufe der Nachbearbeitung für mich erst so richtig der rote Faden entstanden ist, war es notwendig, nochmal nach München zu fahren und nachzulegen. Helmut Lodes, immer mit Rat und  Tat an meiner Seite, hat mich begleitet und, wir hatten einen bilderreichen Tag in München verlebt. Nun hatte ich genug Material für eine schöne Zusammenstellung. Natürlich folgten Abende am PC um auszusortieren, zu bearbeiten, anzugleichen, wieder auszusortieren usw. Dann ging es an den Druck…. doch welches Papier sollte ich nehmen? Mehre Besuche bei fachkundiger Beratung im Hause Photolux führten dann schließlich zu einem klaren Bild der Präsentation, und ganz nebenbei kaufte ich mal schnell das passende Papier für die Bilder. Natürlich wollte ich die Bilder selbst drucken, denn das Gefühl vom Fotografieren über das Entwickeln am PC, bis hin zum Druck alles selbst getan zu haben, ist doch einfach fantastisch…

Alles fertig? Weit gefehlt. Photolux hat die Bilder kaschiert und ich musste dann die Platten noch mit den Klebebändern für die Ränder versehen und die Bilder dann irgendwie auf der 170 x 120 cm großen weißen Hintergrundplatte platzieren. Hier war Christine Schön mit tollen Ideen sehr hilfreich und ich musste nur noch einige Stunden aufbringen, um die Bilder dann im schönen Abstand zueinander aufzukleben. Dabei nutzte ich die Bauklötze meiner Tochter Jule, die mir ganz stolz dabei geholfen hat.

Über den 2. Platz bei der Ausstellung habe ich mich riesig gefreut. Ich hatte natürlich gehofft, nach all dem Herzblut das ich vergossen habe, irgendwie vorne mit dabei zu sein. Aber ich war trotzdem angenehm überrascht. Vor allem Jule hat sich sehr gefreut und war, genau wie ich super stolz, als sie mit mir die Urkunde in Empfang genommen hat.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Leuten bedanken, die mir mit Rat und Tat bei meinem Projekt „Museumsansichten“ für die Ausstellung in Herrieden zur Seite standen. Das macht für mich auch die Gemeinschaft des Fotoclubs aus, nämlich gemeinsam ein erfolgreiches Projekt zu gestalten und den anderen mit Fachwissen und kreativen Ideen zu unterstützen. Ich freue mich auf weitere schöne gemeinsame Bilder…
Michael Engelhardt

 

 

Frauenausflug Klappe: Die Dritte

Einen gemeinsamen Termin zu finden wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Aber letztendlich haben wir doch, zur Erhaltung unserer zwischenzeitlich lieb gewonnenen Tradition des gemeinsamen Fotografierens, dieses eine Wochenende gefunden, an dem wir alle sechs Zeit haben… Ufff, das war hart!!!

Dafür war die Entscheidung, wo wir hinfahren, ganz leicht. Die Rhön sollte es sein. Nebelbilder im Moor wollten wir schießen. Wie gut, dass das einzige gemeinsam mögliche Wochenende in den nebelreichen Oktober gefallen ist. Hatten wir so gedacht…

Wir wollten diesmal nicht so viel Zeit mit Warten am Bahnhof und Sitzen im Zug verbringen, sondern die Zeit, die wir zur Verfügung haben, voll auf’s Fotografieren verwenden. Also haben wir entschieden mit dem Auto zu fahren, um zeitlich flexibler zu sein. Diese Entscheidung sollte sich, noch bevor wir losgefahren sind, als äußerst weitsichtig herausstellen…

Das Wochende begann nämlich mit einer Besichtigung des Amtsgerichts Schwabach und der dort vorhandenen Ausstellungsflächen durch Irene und mich. Als unvermittelt das Handy von Irene klingelt, sie rangeht und plötzlich ganz viele große ????? in ihren Augen aufleuchten, habe ich schon geahnt: irgendwas läuft mal wieder nicht ganz so wie geplant.

Am anderen Ende erklärt Ihr Christine: „Ich hab mein Handy verloren, ich kann nicht mit.“ (???) So ein Wochenende mal ganz ohne Handy stellen sich Irene und ich eigentlich ganz nett vor. Bei Christine angekommen stellt sich aber heraus, daß das Handy erst vor kurzem abhandengekommen ist, und bisher nicht gesperrt werden konnte. In der Aufregung findet sie Ihre Kundendaten für die Telekom nicht.

Das kann uns nicht schrecken, die finden wir schon!!! Und richtig, nach einigem Nachhaken und Fragen stellt sich heraus, dass die Unterlagen wie in jedem guten Haushalt in dem Karton aufgehoben werden, in dem man das Handy gekauft hat ;-). Mit Pin, Puk und Kundennummer bewaffnet geht’s also los zur Telekom.

Über die aktuellen Abläufe wird der Rest der Reisegruppe über Threema auf dem laufenden gahlten. Und frau nutzt die Zeit natürlich sinnvoll…:

46321447875038838[1]46311447875036404[1]46301447875033161[1]46291447875029228[1]

 

Die erst DinA4-Seite Bericht gefüllt und nur eine Stunde später als geplant geht’s auch schon auf den Frankenschnellweg. Hätten wir den Zug gebucht, hätten wir Christine daheim lassen müssen 🙁  … und das wäre sehr schade gewesen.

Ellen bringt uns schließlich sicher durch den Freitagsberufsverkehr nach Hausen in der Rhön. Dort hat uns Kerstin ein geniales Ferienhaus gemietet. Einzelzimmer für jede von uns, riesiges Wohnzimmer mit Kaminofen und das Beste… in der großen gemütlichen Wohnküche gibt es eine Spülmaschine!!!

Die erste Flasche Prosecco ist schnell geköpft und wir fallen hungrig über die mitgebrachten veganen Köstlichkeiten her. Jede von uns hat sich um einen „Gang“ gekümmert: Antipasti, Salat, frittierte Kartoffelbällchen mit Avocadodip, Aufstriche, Gemüsequiche, Spaghetti mit Gemüsebolognese und zum Abschluss Mousse au Chocolat. Da frag mal noch einer: „Was kann man denn ohne Fleisch essen?“ Wir jedenfalls haben geschlemmt!!!

Mädels, ich gebe Euch für diesen Abend 10 Punkte!!!

Am nächsten Morgen geht’s dann nach einem guten Frühstück ins schwarze Moor. Und wir haben bekommen, was wir wollten: NEBEL! Leider löst sich dieser viel zu schnell auf, die Sonne kommt aber trotzdem nicht raus.

Das hält uns aber nicht vom Fotografieren ab. Für die Runde durch das Moor von 2,7 km brauchen wir deshalb stolze 4 Stunden! Und die Ergebnisse können sich sehen lassen…

Völlig durchgefroren stehen wir am Ende der Tour auf einem Aussichtsturm und brauchen dringend was Warmes… Also raus mit den langen Unterhosen und rein mit dem lecker Glühwein von Andrea.

Nachdem wir dann in einem Lokal beim Mittagessen alle wieder vollkommen aufgetaut waren, ging’s weiter zur ehemaligen Grenze.  Dort kann man heute allerdings ungehindert entlang wandern, auch wenn’s auf einzelnen Bildern anders scheint.

Aber vielleicht schaffen wir’s heute ja doch noch eingesperrt zu werden?!? Nicht hinter einem Grenzzaun, sondern im Gefängnis!!! Wenn man mit der Andrea unterwegs ist, bewegt man sich ja gern mal am Rande der Legalität. Um zu den zwei Seen zu gelangen, die sie uns zeigen will, muss frau unter einer Schranke drunter durch krabbeln, auf der dick und fett zu lesen ist „Betreten des Geländes verboten!“  Aber laut Andrea steht das ja überall wo es schön ist, und da muss man sich nicht dran halten… (Michael, das hast Du jetzt nicht gelesen!!!)

Ohne erwischt zu werden kommen wir wieder gut in unserem Ferienhaus an. Nach ein oder zwei (mehr waren es sicher nicht…) Prosecco kommt es dann auf Threema zu einem interessanten Chat. Man könnte vom Erdgeschoss zum 1. Stock durchaus auch persönlich kommunizieren. Aber über Threema macht’s einfach mehr Spaß;-) Und schließlich sollen ja auch die anderen Mitglieder des Fotoclubs, die nicht dabei sind (wie z.B. der Jupp), mitbekommen was wir für einen Spaß haben.

Am Sonntag in der Früh wollen wir früh los, weil wir nochmals auf Nebel gehofft haben. Leider war uns auch an diesem Tag nur Hochnebel vergönnt. Aber so kommt man deutlich schneller voran.  …und hat letztendlich mehr Zeit im Lokal beim Mittagessen.

Und so klingt erneut ein wunderschön harmonisches Frauenwochenende schneller aus als gedacht. Schade! Aber schön war’s wieder mit Euch Mädels =) Ich freu mich, wie die vergangenen Male, schon wieder auf’s nächste Jahr…

Eure Tanja

P.S.: Lieber Jupp, bitte nicht böse sein. Aber Dieters Kommentare auf Threema und die Wortspielerei mit deinem Namen waren einfach zu komisch. Womöglich lag das auch an dem Prosecco 😉 Keine von uns hat das böse gemeint!!!

Text und Fotos: Tanja Schuhmann

 

Die Fotoclub Rentner unterwegs…

…im Olympus Photography Playground in München

Nach dem großen Erfolg in Hamburg wurde nun auch der Olympus Photography Playground in München eröffnet. Im Mixed Munich Arts in der Katharina-von-Bora-Straße entstand im alten Heizkraftwerk eine Spielwiese (Playgrund) der Kreativität.

Unter dem Motto „Night & Day“ kann man hier eine wunderbare Welt aus Farben, Licht und Schatten in verschiedenen Lichträumen erleben. Wer keine eigene Kamera dabei hat, kann sich eine Olympus Kamera vor Ort leihen. Die Speicherkarte erhält man sogar geschenkt.

Am Mittwoch, den 02. September 2015, machten wir uns auf, um dieses Event zu erleben. Diesmal war auch Michael Engelhardt mit dabei und unterstützte uns als „Nicht-Rentner“. Er hat uns auch ganz souverän nach München und zurück chauffiert.

Der Olympus Playground liegt ganz in der Nähe des Stachus und ist zu Fuß von dort auch in guten 15 Minuten zu erreichen. Bis zur Eröffnung hatten wir noch ein wenig Zeit und gönnten uns deshalb noch einen Kaffee.

Um 11 Uhr ging es dann richtig los. Michael hat sich vor Ort eine Kamera ausgeliehen, während Helmut und ich unsere eigenen Olys benutzten. Erich hat sogar mit seiner „Nikon“ Einlass erhalten. Der Eintritt ist übrigens frei!

Der Playground ist in verschiedene Räume aufgeteilt.

Das erste Zimmer steht unter dem Thema „White Noise“ von dem Künstler Erik Olofsen. Das „weiße Rauschen“ wird in den Naturwissenschaften auch verwendet, um Störungen innerhalb eines Idealmodells abzubilden. Der Künstler hat dies durch eine beeindruckende Installation von mehreren verspiegelten Ebenen umgesetzt. Eine wirklich tolle Idee.

Im zweiten Raum erwartete uns ein totales Lichtspektakel. Der Künster MASER hat hier mit „Here Now“ und dem „Electric Light Orchestra“ einen besonderen „Lichtraum“ geschaffen. Die schnell wechselnden Grafikprojektionen auf die Wände eines „Lichtzimmers“ vermittelten immer wieder neue Ansichten und Eindrücke. Das „Magic Kaleidoscope“ von „A2ARQUITECTOS“ ist so groß, daß Besucher selbst teil des symmetrischen Musters werden können. Reflektierende Außensansichten und die Effekte, die die Personen mit ihren Bewegungen erzielen, lassen immer wieder neue, ungewöhnliche Formen und Farbenspiele entstehen. Ein Besucher hat sogar einen Handstand in der Röhre gemacht.

In der vorletzten Station waren fluoreszierende Bänder in den Farben Gelb, Orange, Rot und Grün installiert, die in dem scharzen Raum mittels spezieller Lampen zum Leuchten gebracht wurden. Hier ergaben sich tolle Perspektiven.

Die letzte Installation „Tape“ von dem Designkollektiv „Numen“ war dann der Höhepunkt. Diese interaktive Installation besteht aus handelsüblichen transparenten Packbändern. Die Säulen des Raumes dienen als Trägerstruktur, an die das ganze Gebilde andockt. Es entsteht eine geschlossene Oberflächenstruktur, die an organische Formen der Natur erinnert. Durch das ständige Überkleben wird eine so hohe Festigkeit erlangt, das es das Gewicht von mehreren Personen trägt. Im Inneren dieser Konstruktion kann man sich durch gehen und kriechen durch die verengenden und wieder erweiterten Räume bewegen und natürlich auch fotografieren.

Nach rund 3 Stunden und jeder Menge Fotos verließen wir diese fotografische Spielwiese und gingen  in eine nahegelegene Gaststätte.

Da die „Pinakothek der Moderne“ gleich um die Ecke liegt, entschlossen wir uns noch zu einen kleinen Besuch. Inzwischen regnete es ziemlich heftig uns wir kamen entsprechend nass dort an. Hier fotografierten wir noch ca. 1 Stunde, vor allem das beeindruckende Foyer mit seiner großen Kuppel, bevor wir uns wieder an die Heimfahrt machten.

Unser Fazit:

Das Austoben auf der „Spielwiese“ des Olympus Photography Playground hat sich gelohnt!

Text und Fotos von Gerhard Reiner.