Schlagwort-Archive: Ausflug

Neues von den Fotoclub Rentnern….

Am Dienstag, den 19. Januar war es wieder mal so weit.
Bei ca. minus 8 Grad (aber gefühlten 15) machten wir uns auf den Weg um den Frost mit unseren Kameras einzufangen. Als Ziel hatten wir uns das Lillachtal in der Fränkischen Schweiz ausgesucht. Bei nur mäßigem Verkehr kamen wir um ca. 10:30 Uhr dort an.
Vom Parkplatz in Dorfhaus (Ortsteil von Weißenohe) ging’s dann los.
Zuerst wanderten wir ein Stück an der Lillach entlang, bis wir zu den ersten Sinterterrassen kamen. Diese Kalkterrassen sind schon sehr alt (ca. 10.000 Jahre) und auch sehr selten. Sie stehen deshalb auch unter Naturschutz. Im Sommer sieht man durch den dichten Laubbewuchs nicht viel von den Terrassen,  aber jetzt im Winter hat man einen freien Blick auf diese mit Eiskristallen und Eiszapfen behaftete Naturschönheit.
Hier gibt es nun jede Menge Fotomotive (wenn nur die verdammte Kälte nicht wäre). Nach zwei durchgefroreren Stunden und etlichen Fotos machten wir uns auf den Weg zurück nach Dorfhaus.

Fotos und Text:

Gerhard Reiner

Frauenausflug Klappe: Die Dritte

Einen gemeinsamen Termin zu finden wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Aber letztendlich haben wir doch, zur Erhaltung unserer zwischenzeitlich lieb gewonnenen Tradition des gemeinsamen Fotografierens, dieses eine Wochenende gefunden, an dem wir alle sechs Zeit haben… Ufff, das war hart!!!

Dafür war die Entscheidung, wo wir hinfahren, ganz leicht. Die Rhön sollte es sein. Nebelbilder im Moor wollten wir schießen. Wie gut, dass das einzige gemeinsam mögliche Wochenende in den nebelreichen Oktober gefallen ist. Hatten wir so gedacht…

Wir wollten diesmal nicht so viel Zeit mit Warten am Bahnhof und Sitzen im Zug verbringen, sondern die Zeit, die wir zur Verfügung haben, voll auf’s Fotografieren verwenden. Also haben wir entschieden mit dem Auto zu fahren, um zeitlich flexibler zu sein. Diese Entscheidung sollte sich, noch bevor wir losgefahren sind, als äußerst weitsichtig herausstellen…

Das Wochende begann nämlich mit einer Besichtigung des Amtsgerichts Schwabach und der dort vorhandenen Ausstellungsflächen durch Irene und mich. Als unvermittelt das Handy von Irene klingelt, sie rangeht und plötzlich ganz viele große ????? in ihren Augen aufleuchten, habe ich schon geahnt: irgendwas läuft mal wieder nicht ganz so wie geplant.

Am anderen Ende erklärt Ihr Christine: „Ich hab mein Handy verloren, ich kann nicht mit.“ (???) So ein Wochenende mal ganz ohne Handy stellen sich Irene und ich eigentlich ganz nett vor. Bei Christine angekommen stellt sich aber heraus, daß das Handy erst vor kurzem abhandengekommen ist, und bisher nicht gesperrt werden konnte. In der Aufregung findet sie Ihre Kundendaten für die Telekom nicht.

Das kann uns nicht schrecken, die finden wir schon!!! Und richtig, nach einigem Nachhaken und Fragen stellt sich heraus, dass die Unterlagen wie in jedem guten Haushalt in dem Karton aufgehoben werden, in dem man das Handy gekauft hat ;-). Mit Pin, Puk und Kundennummer bewaffnet geht’s also los zur Telekom.

Über die aktuellen Abläufe wird der Rest der Reisegruppe über Threema auf dem laufenden gahlten. Und frau nutzt die Zeit natürlich sinnvoll…:

46321447875038838[1]46311447875036404[1]46301447875033161[1]46291447875029228[1]

 

Die erst DinA4-Seite Bericht gefüllt und nur eine Stunde später als geplant geht’s auch schon auf den Frankenschnellweg. Hätten wir den Zug gebucht, hätten wir Christine daheim lassen müssen 🙁  … und das wäre sehr schade gewesen.

Ellen bringt uns schließlich sicher durch den Freitagsberufsverkehr nach Hausen in der Rhön. Dort hat uns Kerstin ein geniales Ferienhaus gemietet. Einzelzimmer für jede von uns, riesiges Wohnzimmer mit Kaminofen und das Beste… in der großen gemütlichen Wohnküche gibt es eine Spülmaschine!!!

Die erste Flasche Prosecco ist schnell geköpft und wir fallen hungrig über die mitgebrachten veganen Köstlichkeiten her. Jede von uns hat sich um einen „Gang“ gekümmert: Antipasti, Salat, frittierte Kartoffelbällchen mit Avocadodip, Aufstriche, Gemüsequiche, Spaghetti mit Gemüsebolognese und zum Abschluss Mousse au Chocolat. Da frag mal noch einer: „Was kann man denn ohne Fleisch essen?“ Wir jedenfalls haben geschlemmt!!!

Mädels, ich gebe Euch für diesen Abend 10 Punkte!!!

Am nächsten Morgen geht’s dann nach einem guten Frühstück ins schwarze Moor. Und wir haben bekommen, was wir wollten: NEBEL! Leider löst sich dieser viel zu schnell auf, die Sonne kommt aber trotzdem nicht raus.

Das hält uns aber nicht vom Fotografieren ab. Für die Runde durch das Moor von 2,7 km brauchen wir deshalb stolze 4 Stunden! Und die Ergebnisse können sich sehen lassen…

Völlig durchgefroren stehen wir am Ende der Tour auf einem Aussichtsturm und brauchen dringend was Warmes… Also raus mit den langen Unterhosen und rein mit dem lecker Glühwein von Andrea.

Nachdem wir dann in einem Lokal beim Mittagessen alle wieder vollkommen aufgetaut waren, ging’s weiter zur ehemaligen Grenze.  Dort kann man heute allerdings ungehindert entlang wandern, auch wenn’s auf einzelnen Bildern anders scheint.

Aber vielleicht schaffen wir’s heute ja doch noch eingesperrt zu werden?!? Nicht hinter einem Grenzzaun, sondern im Gefängnis!!! Wenn man mit der Andrea unterwegs ist, bewegt man sich ja gern mal am Rande der Legalität. Um zu den zwei Seen zu gelangen, die sie uns zeigen will, muss frau unter einer Schranke drunter durch krabbeln, auf der dick und fett zu lesen ist „Betreten des Geländes verboten!“  Aber laut Andrea steht das ja überall wo es schön ist, und da muss man sich nicht dran halten… (Michael, das hast Du jetzt nicht gelesen!!!)

Ohne erwischt zu werden kommen wir wieder gut in unserem Ferienhaus an. Nach ein oder zwei (mehr waren es sicher nicht…) Prosecco kommt es dann auf Threema zu einem interessanten Chat. Man könnte vom Erdgeschoss zum 1. Stock durchaus auch persönlich kommunizieren. Aber über Threema macht’s einfach mehr Spaß;-) Und schließlich sollen ja auch die anderen Mitglieder des Fotoclubs, die nicht dabei sind (wie z.B. der Jupp), mitbekommen was wir für einen Spaß haben.

Am Sonntag in der Früh wollen wir früh los, weil wir nochmals auf Nebel gehofft haben. Leider war uns auch an diesem Tag nur Hochnebel vergönnt. Aber so kommt man deutlich schneller voran.  …und hat letztendlich mehr Zeit im Lokal beim Mittagessen.

Und so klingt erneut ein wunderschön harmonisches Frauenwochenende schneller aus als gedacht. Schade! Aber schön war’s wieder mit Euch Mädels =) Ich freu mich, wie die vergangenen Male, schon wieder auf’s nächste Jahr…

Eure Tanja

P.S.: Lieber Jupp, bitte nicht böse sein. Aber Dieters Kommentare auf Threema und die Wortspielerei mit deinem Namen waren einfach zu komisch. Womöglich lag das auch an dem Prosecco 😉 Keine von uns hat das böse gemeint!!!

Text und Fotos: Tanja Schuhmann

 

Internationiale Fürstenfelder Naturfototage 2015

Die Fotoclubrentner waren wieder einmal unterwegs….

Am Samstagmorgen um 8.30 Uhr trafen wir uns in Rednitzhembach bei Helmut Lodes und fuhren umgehend auf die Autobahn. Dort war nicht viel los und so kamen wir schon gegen 10.00 Uhr in Fürstenfeld an.

Auf dem Gelände der Fototage trennten wir uns zunächst, damit jeder von uns seinen eigenen Interessen nachgehen konnte. Bei den vielen Besuchern gestaltete sich ein gemeinsames Durchkommen sowieso als schwierig.

Helmut und Erich zog es gleich zum Fotomarkt. Hier stellten über 80 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Fotografie vor. Erich hat sogleich die „Kamera-Service-Station“ genutzt, um seine Nikon kostenlos überprüfen und reinigen zu lassen. Wärend die beiden sich durch die Halle wühlten, genoß ich an einem stillen Plätzchen erstmal einen Cappucino, bevor ich die Stände von Media Maier und Stumpfl aufsuchte, um mich über die Neuerungen von Wings Platinum 5 zu informieren.

Um die Mittagszeit gab es dann bei herrlichstem Wetter einen kleinen Imbiss im Biergarten. Von hier aus konnten wir die Greifvögel sehen, die die Falkner mehrmals täglich über dem Kloster Fürstenfeldbruck kreisen lassen. Diese gaben ein tolles Fotomotiv zum Testen von langen Brennweiten und Fernrohren ab.

Am Nachmittag zogen wir dann gemeinsam los. Da die Fototage in diesem Jahr unter dem Thema „Afrika“ standen, war im Außenbereich neben den Greifvögeln ein kleiner afrikanischer Basar aufgebaut. Hier spielte auch live eine afrikanische Djembe-Band mit einer Tänzerin. Das hat mich natürlich besonders interessiert, da ich selbst in einer solchen Formation Musik mache.

Zurück im Fotomarkt, entdeckten wir noch das XXL Fotobuch „Safari“, das der bekannte Natur- und Tierfotograf Benny Rebel, vorstellte. Es hat eine Größe von 2 x 0,70 m und wiegt stolze 60 kg. Die Auflage ist auf 111 Exemplare limitiert. Ein Buch kostet nur schlappe 30.000 Euro.

Nachdem wir uns im ersten Stock des Fotomarktes weiteres Zubehör rund um das Thema Fotografie angesehen haben, widmeten wir uns anschließend den Siegerbildern des Fotowettbewerbs  „Glanzlicher 2015“. Hierzu wurden weltweit über 20 000 Bilder eingereicht. Die prämierten Fotografien aus den verschiedenen Bereichen der Natur- und Tierfotografie wurden hier, perfekt auf Alu-Dipond-Folien gedruckt und mit Texten versehen, präsentiert.

Die Siegerbilder kann man auch im Internet unter – www.glanzlichter.com/glanzlichter.cfm – bewundern.

Außperdem ist die komplette Ausstellung vom 21.05.2015 bis 26.07.2015 im Naturkundemuseum in Bamberg nochmals zu bewundern – sehr empfehlenswert!

Text und Bilder: Gerhard Reiner

Ein schöner Fototag im Tiergarten Nürnberg…. oder die Fotoclub-Rentner sind unterwegs!

Am Donnerstag, den 16.04.2015, trafen sich Helmut Lodes, Klaus Falkner,
Erich Noack und Gerhard Reiner um 09:30 Uhr am Eingang des Tiergartens in Nürnberg, um gemeinsam auf Foto-Safari zu gehen.
Während Helmut und ich nur eine kleinere Fotoausrüstung dabei hatten, fuhren Erich und vor allem Klaus schon schwerere Geschütze auf. Bei der Vielzahl an Fotografen, die an diesem Tag mit ihren großen Objektiven und Stativen unterwegs waren, fielen die beiden damit aber nicht wirklich auf.
Bevor es losging, deckten wir uns am Eingang des Zoos erstmal mit Proviant (Brezen und Wasser) ein. Nach etlichen Tierbildern erreichten wir schließlich das Eisbärgehege.
Hier konnten wir trotz der vielen Besucher und Fotografen einige schöne Fotos von der
kleinen Eisbärdame „Charlotte“ machen.
Bevor um die Mittagszeit der Run der Zoobesucher auf die Lokalitäten einsetzte,
ging es für uns in den Biergarten beim Streichelzoo, um auch für unser leibliches Wohl zu sorgen. Nach einer ausgiebigen Mittags- und Kaffeepause machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg.
Viele Fotos später erreichten wir am Nachmittag wieder den Eingang.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Naturkundehaus am Eingang des Tiergartens. Dort wird die Ausstellung „Das grüne Dach Europas“, von Berndt Fischer, gezeigt. Der Fotograf präsentiert hervorragend großformatige und beeindruckende Bilder von der Naturlandschaft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Bayern, Österreich und der Tschechischen Republik. Eine Ausstellung, die uns begeistert hat und eine Empfehlung wert ist.
Die im Naturkundehaus untergebrachten Krabbeltiere (Kakerlaken und Heuschrecken)
haben es besonders Klaus angetan und er hat sich hier mit seinem Macro ausgelassen.
Da unsere Gruppe zusammen sehr gut harmonierte, und wir viel Spaß hatten, sind
weitere Ausflüge nicht auszuschließen.
Was wir noch von unserer Foto-Safari mitnehmen konnten, war folgende Erkenntnis:
In die Fototasche gehört unbedingt auch ein Imbusschlüssel (gell Klaus?)

Gerhard Reiner

Besuch im Feser VW Museum

Am 28. Juni haben sich einige unserer Mitglieder im privaten Automobil-Museum „Feser-Tradition“ in der Walpersdorfer Straße in Schwabach getroffen.. Dort werden auf drei Etagen rund 70 bestens instant gesetzte Autos und Motorräder vergangener Audi- und VW-Tage (1921 – 1990) präsentiert.

Selbstverständlich wurden die ausgestellten Fahrzeuge hier nicht nur mit den Auge betrachtet sondern hauptsächlich durch den Sucher der Kameras….

Frauenausflug: Klappe die Zweite!

Soviel vorweg:

Dieses Mal waren wir ALLE sechs (Andrea, Kerstin, Ellen, Irene, ich UND Christine) uns über den Termin unseres Ausflugs einig. Wir sind diesmal alle gemeinsam gestartet und wieder zusammen angekommen… Und hatten in der Zwischenzeit einfach jede Menge Spaß!!!

Los ging’s am Freitag den 04.07. am Hauptbahnhof in Nürnberg mit der Deutschen Bahn…natürlich mit Verspätung! Das tat unserer Stimmung zu diesem Zeitpunkt jedoch keinen Abbruch. Dem ‚Hugo‘ im Iced Smoothie sei Dank =)

An dieser Stelle kurz zur Info an alle Leser, wir sind zum Fotografieren nach Mittenwald gefahren… nicht zum Motorradtreffen nach Garmisch, auch wenn uns die Schaffnerin  beim 2. Mal durchlaufen immer noch nicht glaubt, dass Fotografieren interessanter ist als Motorradfahrern beim feiern zuzuschauen.

In Mittenwald angekommen steht’s erstmal 1:0 für Deutschland, was man aus den Jubelrufen der Public Viewer herausdeuten kann. Das ändert aber leider nix daran, dass wir mit unserem „Monster“-Gepäck (ich petz jetzt mal… Christine ist für ein Wochenende mit einem riesigen Hartschalenkoffer unterwegs und hat nix zum anziehen dabei!?!?!) noch unsere Ferienwohnung finden müssen. Das finden ist ja kein Problem. Den Berg da rauf laufen leider schon =(

Die unnötigerweise verbrannten Kalorien füllen wir umgehend in der Media Silva Pizzeria wieder auf. Aber nicht bevor die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht sicher im Halbfinale steht (ich dachte eigentlich ich bin mit Frauen unterwegs und die interessiert Fußball nicht!?!?).

Nach der 1. Nacht in unserer wunderschönen, riesig großen Ferienwohnung mit einem sensationellen Blick aus ALLEN (!!!) drei Zimmern auf das Karwendelmassiv machen wir uns auf, um genau dieses Massiv zu bezwingen.

Aber leider liegt das Ziel der Gondelbahn total in den Wolken. Also…flexibel wie wir Frauen so sind… wir wollen beim fotografieren ja was sehen… kurzfristige Planänderung. Anstatt auf den Berg, geht’s in die Klamm. Da ist es eh nass. Auf ein paar Tropfen mehr oder weniger von oben oder frontal, kommt’s da nicht an. Und wenn’s dann doch richtig zu regnen anfängt, mach frau halt Pause unter dem Sonnenschirm einer Jause und tauscht sich über das mitgeführte Material aus.

Und dabei kommt das Gespräch dann auch auf ein kleines, feines Detail, dass uns an dem Wochenende noch eine ganze Zeit beschäftigen wird: DER GRAUFILTER. Irenes Bilder aus der Klamm machen allen klar… sowas wollen wir auch. Aber vor dem Graufilterworkshop machen wir erst mal einen Rundgang durch die Klamm auf luftigen hohen Stegen. Nicht alle können da ganz unbefangen über die Brüstung knipsen.

Erst als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, machen wir ein Fotoshooting im hölzernen „Stonehenge“ von Mittenwald… und dabei sehen wir alle (ja auch DU IRENE!!!) sooooo gut aus!!!

Nach einer kleinen Stärkung geht’s dann zum Fluss zurück. Da werden alle mitgeführten Graufilter gezückt und ausgetauscht.

 

Kurze Anmerkung an dieser Stelle: Das ist das Schöne an den Ausflügen mit den Fotoclubberern. Jeder hat sein volles Equipment dabei und tauscht sich mit allen aus. Vielen Dank hierfür! Ich lerne bei einer solchen Aktion an der Leutasch mehr als in unzähligen Abenden VHS-Kurs!!!

Und wie Frauen halt so sind, nach diesem Graufilter-Workshop will jede einen haben. Wäre ein Fotogeschäft in der Nähe gewesen wären wir wahrscheinlich alle erstmal zum shoppen gegangen. Freut Euch schon auf die kommenden Graufilter-Bilder bei der nächsten Outdoorausstellung.

Dieser wunderschöne gemeinsame Tag geht im „Wohnzimmer“ unserer Ferienwohnung noch sehr, sehr, sehr lange. Aber was wir da alles gequatscht haben wird hier nicht verraten….

Vielen Dank für diesen schönen Abend Mädels!!!

Und am nächsten Tag (wenn Engelchen reisen!!!) scheint dann endlich die Sonne und der Berg ruft. Nachdem jede (naja, fast jede) gefühlte 10 Kilo Fotoequipment mit sich rumschleppt, enscheiden wir uns doch lieber für die Seilbahn. Oben erwartet uns strahlend blauer Himmel und nach nur fünf Höhenmetern packt schon jeder wahlweise sein Tele, Weitwinkel oder sonstiges mitgeführtes technisches Gerät aus. Das schleppen muss sich ja gelohnt haben.

Nach zwei Gipfelbesteigungen (ja, es gibt Beweisfotos… und die sind nicht mit Photoshop nachbearbeitet) und der Fütterung einiger glücklicher Dohlen landen wir wieder mal beim Essen.

Jeder genießt die Sonne auf der Bergstation, denn leider wartet unser Zug zurück in die Heimat schon auf uns. Zumindest der erste Zug… der Zweite leider nicht… auf den warten wir!!! Aber wir vertreiben uns die Zeit sinnvoll, indem wir wie aufgescheuchte Hühner über alle möglichen Bahnsteige, durch alle möglichen Züge hindurch hetzen und dann letztendlich doch auf unseren reservierten Plätzen im 72 Minuten verspäteten ICE nach Nürnberg zu landen. Das Ganze endet somit glücklich, aber nicht ohne Kampfspuren bei einzelnen von uns zu hinterlassen…

Bleibt mir nur zu sagen:

Mädels, schön war’s mit Euch!!! Vielen Dank für das schöne Wochenende. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr 😉

Eure Tanja

Danke an Tanja für den tollen Bericht… und wer noch mehr Bilder von unserem Ausflug sehen möchte kommt bitte am 25. September um 19.30 Uhr zum Clubabend!!!

Clubausflug auf die Eng-Alm

Am 21.09.2012 ging es los zu unserer diesjährigen Fotoexkursion in das Almdorf Eng, mitten im Tiroler Karwendelgebirge, am botanisch einmaligen Ahornboden. Eingebettet in die beeindurckende Gebirgslandschaft des größten Naturschutzgebietes der Nördlichen Kalkalpen, ist die Eng zu einem beliebten Ausflugszeil und zum Ausgangspunkt vieler Berwanderungen geworden.

Einige Wenige hatten sich frei genommen und sind bereits früher angereist. Das hatte nicht nur den Vorteil, dass man die Sonne an diesem Tag ein bisschen genießen konnte, Nein, man konnte bei der Fahrt von Hinterriß zum Almdorf Eng die schönen Ahornbäume bestaunen, die Kühe auf der Straße frühzeitig sehen und die nummerierten Parkplätze abzählen um rechtzeitig in einen kleinen Schotterweg ins Almdorf abzubiegen. Die bei Dunkelheit anreisenden Teilnehmer hatten da schon mehr Schwierigkeiten zu verzeichnen…

Nachdem gegen 20.30 Uhr auch die letzten Teilnehmer angekommen sind, ließen wir den Abend im kuschelig warmen Gemeinschaftsraum auf der Moar-Hütte, in der wir die nächsten zwei Tage unser „Nachtlager“ aufschlagen konnten, feucht fröhlich ausklingen… Schließlich mußten wir den Mitbewohnern aus dem Bayerwald Paroli bieten… Detaillierte Informationen (das immer wieder erwähnte „Protokoll“ wurde hoffentlich vernichtet) werden vorsichtshalber verschwiegen…

Kurze Anmerkung zur Hütte: total urig!!! Allerdings mußte man bei manchen Zimmern aufpassen, was auf dem Fensterbrett abgelegt wird. Bei einem evtl. Absturz muss man die persönlichen Sachen sonst direkt in der Odelgrube suchen!!!

Leider hat uns das schöne Wetter vom Freitag schon nachts im Stich gelassen und wir wurden bereits mit Nieselregen geweckt. Einige Teilnehmer wurden auch von der Melkmaschine, „Kuhtransportern“ oder Blitzlichtgewitter (ohner Donner) aus dem Schlaf gerissen.

Wie hoch der Konsum von Kopfschmerztabletten an diesem Morgen war, wird hier ebenfalls nicht veröffentlicht.

Nach einem ausgiebigen Frühstück bekamen wir eine Führung durch die größte Melkalm des Landes. Hier wird die weidefrische Milch an Ort und Stelle zu Butter und Käse verarbeitet. Die Besucher der Eng können diese Produkte im Bauernladen erstehen oder im Restaurant verkosten.

Anschließend unternahmen wir noch eine „Geo-Caching-Tour“ und haben nach einiger Suche dann auch den „Schatz“ gefunden.

Vom immer wieder einsetzenden Regen ließen wir uns den Tag nicht vermiesen und schnürten am Nachmittag die Wanderschuhe (sofern sie nicht schon bei der morgendlichen Führung auseinandergefallen sind, gell Gerhard) und liefen rund 1.5 Stunden auf die Bins-Alm um dort gemeinsam zu Abend zu essen. Der Aufstieg wurde uns von Andrea mit selbstgebackenem Kuchen und Rotwein versüßt, zum Abstieg in der Dunkelheit wurden wir von ihr mit Fackeln ausgestattet, damit wir auch alle wieder ohne Verluste in der Eng ankommen konnten.

Der zweite Abend verlief schon wesentlich ruhiger (bei den Bayerwäldlern übrigens auch) und die ersten Exkursionsteilnehmer zogen sich auch schon vor Mitternacht in Ihre Bettenlager zurück. Schließlich wollten wir am nächsten Tag wieder fit für den nächsten Anstieg sein.

Am Sonntag war der erste Mitstreiter schon ab halb sechs unterwegs, um die schönsten Bilder auf den Sensor zu bannen, während andere sich bis zum Frühstück an den mehr oder weniger durchgelegten, nach Kuh duftenden Matratzen erfreuten. 😉

Der heutige Aufstieg führte uns rund 2,5 Stunden steil bergauf zur Falkenhütte wo wir uns bei herrlichstem Sonnenschein und bester Aussicht ‚Kaßpressknödel‘, ‚Speckknödel‘ und andere Kalorienbomben schmecken ließen.

Die Zeit verging viel zu schnell, schon mußten wir den Rückweg in Angriff nehmen, um noch am späten Nachmittag zurück nach Schwabach bzw. Nürnberg zu fahren.

Vielen herzlichen Dank an Andrea für die tolle Organisation, die gute Verpflegung und natürlich für das tolle Wetter!!! Wir hatten ein super tolles Wochenende, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tanja Schuhmann und Kerstin Ellersodrfer