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Gerd Engl wird mit Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet

Im Rahmen der diesjährigen Jahresausstellung des Schwabacher Fotoclubs erfuhr der Begründer des Vereins und langjähriger Vorsitzender Gerd Engl eine besondere Auszeichnung. Sein Nachfolger Michael Engelhardt und dessen Stellvertreterin Andrea Wehr verliehen ihm die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft im Fotoclub Schwabach. Auf diese Weise dankten sie ihrem früheren langjährigen Vorsitzenden, der aus gesundheitlich Gründen von seinem Ehrenamt zurückgetreten war, für sein langjähriges großes Engagement. Michael Engelhardt betonte, es sei gar nicht so einfach die 60 Mitglieder, allesamt Individualisten, über einen so langen Zeitraum zusammenzuhalten. „Bei aller Unterschiede seien sich aber die Mitglieder einig: „Es macht hier einfach Spaß. Denn wir sind ein Fotoclub, der für jeden Wissensstand offen ist.“

Zudem erzählte Michael Engelhardt die Episode, dass ihm Gerd Engl schon gleich nach seinem Eintritt in den Fotoclub die Leitung des Fotoclubs vorhergesagt habe. Herzlich gratulierte Oberbürgermeister Matthias Thürauf „Tausend Dank für das, was Sie für die Stadt getan haben.“ Und der Landtagsabgeordnete Karl Freller fügte an: „Gerd Engl hat für die Schwabacher Fotografie Pionierarbeit geleistet und den Verein ein Vierteljahrhundert geprägt. Sein Name bleibt untrennbar mit der Fotografie verbunden.“ Tief bewegt und stark berührt nahm Gerd Engl diese Ehrung und die herzlichen Worte über sein Lebenswerk entgegen.

Text: Ursula Kaiser-Biburger

Prämierung der Besten aus der Bezirksfotoschau und 25 Jahre Fotoclub Schwabach

Erstklassige Foto-Kunst, wohin man schaut! Dieser Eindruck kennzeichnete die diesjährige Jahresausstellung des Fotoclubs Schwabach im Bürgerhaus. Überzeugend ragte sie aus dem üblichen Rahmen hervor. Zum einen feierte der Fotoclub Schwabach damit sein 25-jährigen Bestehen und gleichzeitig war er auch Gastgeber für die Prämierung der diesjährigen Bezirksfotoschau. Aufgrund seiner 25-jährigen Erfahrung war der Fotoclub auserkoren und insbesondere die Schwabacher Vorstandschaft mit Michael Engelhardt und seiner Stellvertreterin Andrea Wehr gefordert, die diesjährige Mittelfränkische Fotomeisterschaft zu organisieren und damit die festliche Prämierung durchzuführen.

Deshalb verwandelten die Fotoclub-Mitglieder das Bürgerhaus in zwei Galerien. Im Foyer des Bürgerhauses stellte sich der Fotoclub Schwabach mit einer Bilderchronik von herausragenden Vereins-Momenten, Aktivitäten und Ausstellungen vor, die von Helmut Lodes, Erich Noack und Gerhard Rainer zusammengestellt wurden. Beispielhafte Foto-Aufnahmen gaben dazu einen kleinen Einblick in das künstlerische Spektrum des Vereins. Der Saal des Bürgerhauses war der der facettenreichen, niveauvollen Bilder-Kunst aus der Mittelfränkische Bezirksfotoschau vorbehalten. Zu bestaunen gab es die Arbeiten von sieben Foto-Preisträgern, 11 Urkunden-Trägern und 135 preiswürdigen Fotografien, die allesamt von den Mitgliedern des Schwabacher Fotoclubs eingerahmt und sorgsam zu einer vielfältigen äußerst attraktiven Ausstellung zusammengestellt worden waren. Insgesamt hatten an diesem Bezirksfoto-Wettbewerb 67 Fotografen aus acht Fotoclubs sowie fünf Direktmitglieder des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) teilgenommen.

Begeistert zeigte sich der Schwabacher Vorsitzende Michael Engelhardt über das eindrucksvolle Ergebnis. „So eine Ausstellung steht und fällt mit den Teilnehmern. Bereits die Jury stellte das hohe Niveau der eingereichten Arbeiten fest, was ich nur bestätigen kann. Im Grunde hätte jeder Fotograf eine Auszeichnung verdient“, stellte Michael Engelhard im Kreis von einer großen Besucherschar sowie von Oberbürgermeister Matthias Thürauf, Landtagsabgeordneter Karl Freller, Stadtbaurat Ricus Kerckhoff, Stadträtin Almut Freller und Kulturamtsleiterin Sandra Hoffmann-Rivero fest. Dieser Eindruck kam nicht zufällig. Schließlich wurde Michael Engelhardt mit einem seiner eingereichten Fotografien zum diesjährigen mittelfränkischen Fotomeister von Friedrich Stucke gekürt, dem DVF-Bezirksleiter Mittelfranken, vor Monika Rösler vom Nürnberger Photoclub und Ulrich Huschka (Direktmitglied vom DVF). Darüber hinaus errang der Schwabacher Fotoclub mit seinen teilnehmenden Fotografen den 2. Platz unter den acht teilgenommenen mittefränkischen Fotoclubs nach dem Nürnberger Photoclub und vor dem Film- und Fotoclub Herrieden. Den Nachwuchspreis vergab Friedruck Stucke an Zoe Rühlmann vom Nürnberger Fotoclub sowie den Bayerischen Löwe in Silber an Monika Rösler (Nürnberg) und an Hermann Waltz in Bronze (Herrieden).

Herzlich gratulierten sowohl Oberbürgermeister Matthias Thürauf zu diesen Erfolgen, wobei er die Geduld, um solch tolle Fotos zu schießen, und das technische Können der Fotografen besonders herausstellte. Karl Freller, selbst Mitglied im Schwabacher Fotoclub und begeisterter Fotograf, stellte fest: „Es ist noch nie so viel fotografiert worden wie in der Gegenwart. Durch das Handy ist die Fotografie zu einem Breitensport gelangt. Doch das, was hier der Fotoclub Schwabach seit 25 Jahren mit stetig gestiegenen Ansprächen und die diesjährige Bezirksfotoschau zeigen, versteht sich als Spitzensport mit hoher Qualität.“ Im Hinblick auf das Stadtjubiläum erinnerte Freller an die fotografische Verantwortung: „Es liegt auf euren Schultern, der Nachwelt beim 1000-jährigen Jubiläum zu zeigen, wie Schwabach dieses Jubiläum gefeiert hat.“

Y. Kohn-Wolf
Y. Kohn-Wolf

Text: Ursula Kaiser-Biburger

Vorankündigung zur 25. Jahresausstellung des Fotoclubs Schwabach

Traditionell lädt der Fotoclub Schwabach am ersten Kirchweih-Wochenende in den Saal des Bürgerhauses zu seiner Jahresausstellung. In diesem Jahr feiert er damit sein 25-jähriges Bestehen.

Am Kirchweih-Freitagabend, 16. September um 19 Uhr findet die Eröffnung statt, bei der eine Bilder-Chronik an wichtige Ereignisse und Momente des Fotoclubs sowie an besondere Erfolge seiner Mitglieder erinnert. Gleichzeitig werden in einer Sonderausstellung Bild-Werke präsentiert, die zur diesjährigen Bezirksfotoschau eingereicht worden sind, an der sich acht Fotoclubs und zwei Fotogruppen beteiligt haben. Höhepunkt des Eröffnungsabends ist die Prämierung der besten Arbeiten aus dem diesjährigen Bezirksfotoschau-Wettbewerb.

Die Ausstellung ist am Kirchweihwochenende jeweils samstags und sonntags von 10 -18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Text: U. Kaiser-Biburger

Bezirksfotoschau in Schwabach

Bezirksfotoschau 2016 in Schwabach

 
Der Fotoclub Schwabach feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Grund genug, sich erfolgreich für die Ausrichtung der BEFO 2016 beim DVF zu bewerben. 
 
Nach umfangreichen Vorbereitungen wurde am 18.06.16 die Jurierung in Schwabach durchgeführt. Die Feuerwehr Schwabach stellte wie selbstverständlich ihren Lehrsaal zur Verfügung. Diese Örtlichkeit eignete sich ideal für die Auswahl der Bilder. Meinen herzlichen Dank dafür!

Friedrich Stucke, Bezirksvorsitzender des DVF und die vier Juroren, Carola Becker, Alfred Söhlmann, Frank Bart sowie Wilfried Gotthardt, von der BSW Fotogruppe Würzburg lobten die gute Vorarbeit des Fotoclub Schwabach. Hierbei möchte ich mich vor allem bei Andrea Wehr (2. Vorsitzende), Helmut Lodes und Wolfgang Bahl bedanken, die in erster Linie die Vorbereitung und Durchführung der Jurierung organisiert haben. Ein weiterer Dank gilt den fleißigen Helfern, die unermüdlich den Juroren zugearbeitet und somit für den gelungenen Verlauf der Veranstaltung gesorgt haben.

Sehr professionell, aber vor allem mit guter Stimmung, Witz und der nötigen Lockerheit gingen die vier Fotografen aus Würzburg  bei der Bewertung der Bilder vor.

Es war deutlich zu sehen, dass es den Juroren nicht leicht gefallen ist, aus den vielen guten Fotografien auszusondern.  Doch schließlich wurde das Ziel erreicht und die Annahmen standen fest. Auch die Vergabe der Medaillen und Urkunden war eine Herkulesaufgabe, denn viele Bilder mehr hätten diese Prädikate verdient. Nach intensiven Diskussionen wurden schließlich die Auszeichnungen vergeben. Die Juroren lobten ausdrücklich die gelungenen Bilder und das hohe Niveau des Wettbewerbs.

Eine solche Veranstaltung lebt natürlich in erster Linie von den Teilnehmern, die sich Gedanken machen, welches ihrer Bilder es Wert ist, in solch einer Auswahl verglichen zu werden. Erfreulicherweise beteiligten sich viele Fotografen aus der Region und auch die, die keine Preise gewonnen haben können sehr stolz auf ihre Bilder sein, denn oft waren es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied gemacht haben.

Ein Wettbewerb ist aus meiner Sicht ein hervorragendes Mittel, um im Vergleich mit anderen Bildideen und fotografischen Umsetzungen seinen eigenen Stil zu verbessern. Meinen Glückwunsch an alle erfolgreichen Preisträger und an die, die mit einer Annahme ein ebenso ausgezeichnetes Foto präsentiert haben.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellung zur BEFO am Freitag, 16.09.2016, um19.00 Uhr im Bürgerhaus 2 in 91126 Schwabach statt. Ich wünsche allen Besuchern der Ausstellung, die bis Sonntag Abend geöffnet ist, viel Freude beim Betrachten der Bilder.

Text: Michael Engelhardt

Ausstellung von Christine Schön auf der Galerie des Krankenhauses

Ausstellung von Christine Schön auf der Galerie des Krankenhauses
Ausstellung von Christine Schön auf der Galerie des Krankenhauses

Schon seit Jahren gehört die Galerie im oberen Stockwerk des Schwabacher Krankenhauses zu dem Bereich, der vom Fotoclub Schwabach mit Fotografien bestückt werden kann. Mit seinem neuen Vorsitzenden Michael Engelhardt will der Fotoclub nach Jahren der Pause diesen Bereich wieder mehr beleben.
Dazu sollen alle Fotografinnen und Fotografen des Clubs hier die Möglichkeit erhalten, in Einzel-Ausstellungen ihre Foto-Kunst vorzustellen. Bevor im September dieses Vorhaben mit einer Vernissage zu Michael Engelhardts Fotografien seinen offiziellen Auftakt findet, stimmt schon jetzt Christine Schön vom Fotoclub Schwabach mit ihren einzigartigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf die neue Plattform fotografischer Künste in Schwabach ein. Unter dem Titel „Momente der Wahrnehmung“ stellt Christine Schön hier 15 Bilder aus, die Betrachter an ihrer Leidenschaft für magisch wirkende Orte, historisches Kulturgut und besonders hier für alte Bäume teilhaben zu lassen. Dafür sucht sich die Fotografin Bäume oder Alleen aus, die sie auf ihren Fahrten durch Mittelfranken, den Landkreis Roth oder Ansbach entdeckt.
Für dieses Sujet verwendet sie aus Liebe zur analogen Technik ihre alte Hasselblad-Kamera und zwar bewusst im Mittelformat auf einem Washi-Film. Das ist ein Japanpapier dessen Papierfasern später im Bild sichtbar werden. Dadurch ist jede Fotografie von besonderem Charakter und erzielt eine unbeschreibliche Wirkung, die zu fesseln weiß.
Dennoch erst durch die Digitalisierung der Papiernegative und durch den Ausdruck auf Büttenpapier erhält jedes Washi-Bild sein endgültiges, ausdrucksstarkes Aussehen. Ein Blick auf diese Fotografien animiert zum Stehenbleiben, zu Interpretationen oder um sich an die eigene Begegnung mit solch magischen Momenten wie sie Christine Schön schon erlebt hat, zu erinnern.

Text und Bild: U. Kaiser-Biburger

6. Outdoor-Ausstellung im Stadpark erfolgreich

So schnell kann ein Wochenende mit einer Outdoor-Ausstellung des Fotoclubs Schwabach vorbei sein. Trotz des durchwachsenen Wetters ließen es sich viele Besucher und zufällig Passanten nicht nehmen in Regenpausen oder mi Schirmen bewaffnet durch unsere Ausstellung im Stadtpark zu flanieren.

Ein großes Geheimtipp für schlechtes Wetter war: durch die abperlenden Wassertropfen auf den Planen bekamen die Bilder eine Brillanz und Farbtiefe, wie sonst bei keinem anderen Wetter. Und wer die Ausstellung nun verpasst hat – keine Sorge, die Bilder sind noch einmal in Roth am Kirchweihwochenende im August auf dem Stadtgartengelände zu bewundern.

Nebenbei ließ es sich unser Fotoclub-Mitglied C. Schön nicht nehmen, einige fotografische Vorbereitung für einen Beitrag zu unserem 25-jährigen Jubiläum vorzubereiten.

Vernissage Jahresausstellung 2015

Vom Mond bis zu Doc Knotz im Visier vom Fotoclub

SCHWABACH – Mit einer großen Vielfalt an erstklassig aufgenommenen Motiven hat sich der Fotoclub Schwabach erneut in seiner diesjährigen Jahresausstellung im Bürgerhaussaal präsentiert. Oberbürgermeister Matthias Thürauf war ebenso begeistert von den Arbeiten der 21 Fotografinnen und Fotografen wie Bürgermeister Dr. Roland Oeser sowie dir zahlreich erschienen Mitgliedern des Stadtrates und die Kulturamtsleiterin Sandra Hofmann-Rivero. In seinem Grußwort hob Matthias Thürauf hervor, nicht nur bei der Jahresausstellung würde der Fotoclub mit tollen Aufnahmen überzeugen, sondern auch bei vielen Gelegenheiten während des Jahres hätten die Mitglieder in der Vergangenheit ihr Können unter Beweis gestellt. Eine besondere Aufgabe käme dem Fotoclub Schwabach vor allem im Jahr des Stadtjubiläums 2017 zu. „Die Mitwirkung des Fotoclubs ist hierbei schon fest eingeplant!“, betonte der Oberbürgermeister.

Als langjähriges Mitglied würdigte der Landtagsabgeordnete Karl Freller die Arbeit des Fotoclubs und ganz besonders dessen Vorsitzenden Gerd Engl: „Es ist sein Verdienst, dass dieser Verein gegründet wurde und der seit 24 Jahren von ihm geführt wird.“ Vor rund 20 Jahren sei Karl Freller zum Fotoclub gestoßen, als er noch selbst Schwarz-Weiß-Bilder entwickelt habe. Längst habe die Technik mit der Digitalisierung in die Fotografie Einzug gehalten. So sei es möglich, Augenblicke wie das Abperlen eines Wassertropfens festzuhalten, um damit faszinierende Bilder zu schaffen. Dennoch bei aller Technik käme es letztlich auf den Blick des Fotografens an, um den richtigen Moment zu erfassen. „In dieser Ausstellung haben alle Teilnehmer es geschafft, eindrucksvolle, stimmungsvolle Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven mit hohem künstlerischen Wert zu präsentieren!“, lobte Karl Freller die 21 ausstellenden Fotografen des Fotoclubs. Bewegt nahm Gerd Engl, Gründer und Vorsitzender des Fotoclubs Schwabach, diese Worte entgegen. Für ihn war es ein sehr emotionaler Abend. Denn nach 24 Jahren begrüßte und eröffnete er zum letzten Mal die Jahresausstellung seines Vereins, nicht ohne seinen Mitstreitern und Helfern zu danken. Bei der Neuwahl im kommenden Frühjahr werde er nicht mehr für den Vorsitz kandidieren, teilte er bewegt mit. Von daher war Gerd Engl auch sehr berührt, dass nicht nur die Politik mit den Stadträtinnen Almut Freller, Karin Holluba-Rau, Dr. Sabine Weigand, die Fraktionsvorsitzenden Klaus Neunhoeffer und Werner Sittauer sowie die Stadträte Dr. Gerhard Brunner und Thomas Mantarlis zahlreich zugegen war und sich Altbürgermeisterin Rosy Stengel (derzeit nach Kemer unterwegs) sowie Heiner Hack ausdrücklich entschuldigen ließen. Ebenso kamen Vertreter der befreundeten Fotoclubs aus Abenberg, Herrieden, Hilpoltstein und Schwarzenbruck sowie zahlreiche Freunde der Fotografie zur Eröffnung.

Ihnen begegnete ein breites Spektrum an Fotografie-Kunst in Farbe und Schwarz-Weiß, die eine Reise mit Blick auf den Mond bis hin zum Lokalmatador Doc Knotz in Großformaten und im Format Din-A-3 umfasste. Zwei bemerkenswerte Techniken lockten die Besucher besonders an: Zu ihnen gehörten die aufwändig hergestellten Mosaikfotos von Roland Forster, die jeweils zwischen 15.000 und 25. 000 Einzelaufnahmen beinhalteten, wobei jedes dieser kleinen Fotos nur maximal zweimal verwendet wurde. Zum andern waren es die Bäume von Christine Schön, die wie Radierungen aussahen. Die Bäume wurden jedoch analog mit einer mittelformatigen Kamera und einem Washi-Film fotografiert, gescannt und auf einem speziellen Büttenpapier ausgedruckt. Die übrigen Exponate verwendeten unterschiedliche Papier-Stärken oder Leinwand. Sie zeigten Lebenswelten der USA, Havannas und Namibias, die traumhafte Südsee-Wasser-Welt, die vornehme sakrale Architektur Frankreichs, den großformatigen Zauber Venedigs bzw. die Vielfalt Italiens, stimmungsvolle Strandkörbe an der Ostsee, nachdenklich machende „abgeknabberte“ Bäume im Bayerischen Wald, Gefahrenpunkte mitten in der Landschaft. Zu bestaunen waren auch die reizvollen Perspektiven von Nürnbergs Architektur, das Leben in Nürnbergs U-Bahn-Stationen sowie das Farbenspiel in der Blauen Nacht. Exzellent wurden in Nahaufnahmen die Schönheiten von Pflanzen sowie in einzigartigen Portraits die Tierwelt und Künstler aus der Musikszene vermittelt. Abgerundet wurde die Vielfalt durch glänzende Momentaufnahmen während eines Motorcross-Rennens sowie farbintensive Märchen-Interpretationen.

Text und Bilder: Ursula Kaiser-Biburger