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Frauenausflug: Klappe die Zweite!

Soviel vorweg:

Dieses Mal waren wir ALLE sechs (Andrea, Kerstin, Ellen, Irene, ich UND Christine) uns über den Termin unseres Ausflugs einig. Wir sind diesmal alle gemeinsam gestartet und wieder zusammen angekommen… Und hatten in der Zwischenzeit einfach jede Menge Spaß!!!

Los ging’s am Freitag den 04.07. am Hauptbahnhof in Nürnberg mit der Deutschen Bahn…natürlich mit Verspätung! Das tat unserer Stimmung zu diesem Zeitpunkt jedoch keinen Abbruch. Dem ‚Hugo‘ im Iced Smoothie sei Dank =)

An dieser Stelle kurz zur Info an alle Leser, wir sind zum Fotografieren nach Mittenwald gefahren… nicht zum Motorradtreffen nach Garmisch, auch wenn uns die Schaffnerin  beim 2. Mal durchlaufen immer noch nicht glaubt, dass Fotografieren interessanter ist als Motorradfahrern beim feiern zuzuschauen.

In Mittenwald angekommen steht’s erstmal 1:0 für Deutschland, was man aus den Jubelrufen der Public Viewer herausdeuten kann. Das ändert aber leider nix daran, dass wir mit unserem „Monster“-Gepäck (ich petz jetzt mal… Christine ist für ein Wochenende mit einem riesigen Hartschalenkoffer unterwegs und hat nix zum anziehen dabei!?!?!) noch unsere Ferienwohnung finden müssen. Das finden ist ja kein Problem. Den Berg da rauf laufen leider schon =(

Die unnötigerweise verbrannten Kalorien füllen wir umgehend in der Media Silva Pizzeria wieder auf. Aber nicht bevor die deutsche Fußballnationalmannschaft nicht sicher im Halbfinale steht (ich dachte eigentlich ich bin mit Frauen unterwegs und die interessiert Fußball nicht!?!?).

Nach der 1. Nacht in unserer wunderschönen, riesig großen Ferienwohnung mit einem sensationellen Blick aus ALLEN (!!!) drei Zimmern auf das Karwendelmassiv machen wir uns auf, um genau dieses Massiv zu bezwingen.

Aber leider liegt das Ziel der Gondelbahn total in den Wolken. Also…flexibel wie wir Frauen so sind… wir wollen beim fotografieren ja was sehen… kurzfristige Planänderung. Anstatt auf den Berg, geht’s in die Klamm. Da ist es eh nass. Auf ein paar Tropfen mehr oder weniger von oben oder frontal, kommt’s da nicht an. Und wenn’s dann doch richtig zu regnen anfängt, mach frau halt Pause unter dem Sonnenschirm einer Jause und tauscht sich über das mitgeführte Material aus.

Und dabei kommt das Gespräch dann auch auf ein kleines, feines Detail, dass uns an dem Wochenende noch eine ganze Zeit beschäftigen wird: DER GRAUFILTER. Irenes Bilder aus der Klamm machen allen klar… sowas wollen wir auch. Aber vor dem Graufilterworkshop machen wir erst mal einen Rundgang durch die Klamm auf luftigen hohen Stegen. Nicht alle können da ganz unbefangen über die Brüstung knipsen.

Erst als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, machen wir ein Fotoshooting im hölzernen „Stonehenge“ von Mittenwald… und dabei sehen wir alle (ja auch DU IRENE!!!) sooooo gut aus!!!

Nach einer kleinen Stärkung geht’s dann zum Fluss zurück. Da werden alle mitgeführten Graufilter gezückt und ausgetauscht.

 

Kurze Anmerkung an dieser Stelle: Das ist das Schöne an den Ausflügen mit den Fotoclubberern. Jeder hat sein volles Equipment dabei und tauscht sich mit allen aus. Vielen Dank hierfür! Ich lerne bei einer solchen Aktion an der Leutasch mehr als in unzähligen Abenden VHS-Kurs!!!

Und wie Frauen halt so sind, nach diesem Graufilter-Workshop will jede einen haben. Wäre ein Fotogeschäft in der Nähe gewesen wären wir wahrscheinlich alle erstmal zum shoppen gegangen. Freut Euch schon auf die kommenden Graufilter-Bilder bei der nächsten Outdoorausstellung.

Dieser wunderschöne gemeinsame Tag geht im „Wohnzimmer“ unserer Ferienwohnung noch sehr, sehr, sehr lange. Aber was wir da alles gequatscht haben wird hier nicht verraten….

Vielen Dank für diesen schönen Abend Mädels!!!

Und am nächsten Tag (wenn Engelchen reisen!!!) scheint dann endlich die Sonne und der Berg ruft. Nachdem jede (naja, fast jede) gefühlte 10 Kilo Fotoequipment mit sich rumschleppt, enscheiden wir uns doch lieber für die Seilbahn. Oben erwartet uns strahlend blauer Himmel und nach nur fünf Höhenmetern packt schon jeder wahlweise sein Tele, Weitwinkel oder sonstiges mitgeführtes technisches Gerät aus. Das schleppen muss sich ja gelohnt haben.

Nach zwei Gipfelbesteigungen (ja, es gibt Beweisfotos… und die sind nicht mit Photoshop nachbearbeitet) und der Fütterung einiger glücklicher Dohlen landen wir wieder mal beim Essen.

Jeder genießt die Sonne auf der Bergstation, denn leider wartet unser Zug zurück in die Heimat schon auf uns. Zumindest der erste Zug… der Zweite leider nicht… auf den warten wir!!! Aber wir vertreiben uns die Zeit sinnvoll, indem wir wie aufgescheuchte Hühner über alle möglichen Bahnsteige, durch alle möglichen Züge hindurch hetzen und dann letztendlich doch auf unseren reservierten Plätzen im 72 Minuten verspäteten ICE nach Nürnberg zu landen. Das Ganze endet somit glücklich, aber nicht ohne Kampfspuren bei einzelnen von uns zu hinterlassen…

Bleibt mir nur zu sagen:

Mädels, schön war’s mit Euch!!! Vielen Dank für das schöne Wochenende. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr 😉

Eure Tanja

Danke an Tanja für den tollen Bericht… und wer noch mehr Bilder von unserem Ausflug sehen möchte kommt bitte am 25. September um 19.30 Uhr zum Clubabend!!!

Zu Besuch in der Landeshauptstadt

Einige Mitglieder sind der  Einladung unseres Clubkollegen MdL Karl Freller gefolgt und haben den Bayerischen Landtag in München besucht. Gestartet sind wir schon am frühen Morgen von Schwabach und innerhalb kürzester Zeit in München angekommen. Erst mal konnten wir die Landeshauptstadt auf eigene Faust erkunden. Die ersten blieben bereits beim „Dallmeyer“ hängen um die dortigen Spezialitäten zu kosten, während es andere immerhin bis zum Viktualienmarkt geschafft haben um die dortigen Angebote genauer zu sichten… Anschließend haben sich alle Teilnehmer zu einem zünftigen Weißwurstessen im Hofbräuhaus getroffen. Hier wurden wir von Herrn Freller erst mal herzlich begrüßt und haben uns in großer Runde das Mittagessen schmecken lassen. Danach stand nochmals Freizeit an. Die Mitglieder des Fotoclubs nutzten natürlich die Gelegenheit zu einem Besuch im größten Fotofachgeschäft Deutschlands, bei Foto Sauter. Dann geht es weiter zum Landtag wo wir uns erst einmal mit einem informativen Film über die Arbeit im Landtag informieren und werden dann wieder von Herrn Freller empfangen , der uns anschließend im Plenarsaal Rede und Antwort steht. Zum Abschluß gibt es in der Landtagscafeteria noch Kaffee und Kuchen bevor wir uns wieder auf dem Weg in die fränkische Heimat machen.

Alles in allem ein abwechslungsreicher und informativer Tag für den wir uns bei unserem Clubmitglied MdL Karl Freller herzlich bedanken!

 

 

 

Vernissage unserer 4. Outdoorausstellung

Bei fast strahlendem Sonnenschein durften wir zahlreiche Gäste zu unserer Vernissage begrüßen, unter Ihnen den zweiten Schwabacher Bürgermeister Dr. Oeser, Dr. Brunner und Saskia Stadelmeier vom Schwabacher Stadtrat, Kulturchefin Sandra Hoffmann-Rivero sowie Altbürgermeisterin Rosy Stengel! Gemeinsam mit Mitgliedern des Fotoclubs bummelten diese durch den Stadtpark um sich die einzelnen Werke anzusehen, darüber zu diskutieren und sich über die Bearbeitung und Vorgehensweise, die zum Bild führt zu unterhalten.

Wer es heute noch nicht geschafft hat, die Ausstellung zu besuchen, sollte sich für morgen unbedingt Zeit dafür nehmen!

 

Bilder: Dieter Bahr

Rahmen putzen und bespannen….

…für die 4. Outdoorausstellung.

Etliche Mitglieder haben sich am Freitag nachmittag bei überraschend gutem Wetter an der Scheune eingefunden, um die neuen Bilder für die diesjährige Ausstellung im Schwabacher Stadtpark aufzuziehen und in den Transporter zu verfrachten.

Immer wieder erfolgen begeisterte Ausrufe über die wieder mal außergewöhnlichen und tollen Fotos, die ausgestellt werden. Hier noch ein paar Eindrücke in Bildern:

 

Bilder: Jupp Schmitz

Unser erstes Frauen-Wander-Wochenende (FWW)

Frauenausflug: Klappe die Erste!

Sechs Weiber unter einen Hut zu bringen ist doch schwieriger als ich es mir in meinem euphorischen Leichtsinn so gedacht habe.

Anfang des Jahres war schnell ein geeignetes Datum für unser erstes FWW gefunden. Frei nach den „Dienstags-Frauen“ (Roman von Monika Peetz), wollten wir sportliche Ertüchtigung mit dem Naturerlebnis kombinieren, und nebenher noch zahlreiche Fotos für unsere Aussellungen schießen. Außerdem kann man sich mal ein ganzes Wochenende austauschen (sprich RATSCHEN), ohne dass einen jemand genervt anschaut. 😉

Aber leider gingen schon bald nach der Terminfindung die ersten Prbleme los. Der anvisierte Altmühltal-Panoramawanderweg stellt sich nach einiger Recherche doch beschwerlicher dar, als gedacht. Da kamen von Einzelnen schon Bedenken zwecks des Gepäcktransports. Also ein „Basislager“ musste her, damit nicht jeder, außer der umfangreichen Fotoausrüstung, auch noch sein Gepäck schleppen muss. Das war aber noch das geringste Problem. Riedenburg liegt zentral im Altmühltal. Umgeben von fotospot-trächtigen Plätzen, Felsen, Burgen, etc…. Eine Unterkunft war auch schnell gefunden.

Aber dann…

Wer von den fünf weiteren Teilnehmerinnen schon am Freitag mitfährt, wer am Samstag nachkommt oder aber schon am Samstag wieder heimfährt…Ich hatte den Überblick schon bald verloren. Ich hab irgendwann einfach mal zwei Doppelzimmer gebucht. Zustellbetten sind ja schnell bestellt. Und außerdem dacht ich mir so: „Fahrt doch Ihr wie Ihr wollt. Ich fahr ja mit der Christine!“

Aber genau darin lag das letzte große Problem unseres Ausflugs. Es wird wohl ein ewiges Gemeimnis in den Tiefen von Christines Kalender bleiben, warum sie erst ein Wochenende später fahren wollte ?!?! An dieser Stelle gebührt der Unentschlossenheit von Irene (fahr ich selber oder schließ ich mich einer Fahrgemeinschaft an) ein spezieller Dank von Andrea und mir. Wäre die nicht so unentschlossen gewesen… wir hätten am Freitag vergeblich auf unsere Fahrerin gewartet!!!

In Riedenburg angekommen waren dann aber diese Anlaufschwierigkeiten völlig vergessen und wir waren schon in heller Vorfreude auf das bevorstehende Sonnwendfeier-Feuerwerk.

Vorher war aber am Samstag eine stramme Wanderung angesagt. Und das ist unter Frauen ja soooo entspannend. Während wir in Mopsgeschindigkeit über die Felsen entlang der Altmühl wanderten, konnte sich der eine Teil der Gruppe in vertrauter weiblicher Runde über die Beschaffenheit der Unterwäsche beim Wandern und das „Schwitzwässerle in der Ritze“ unterhalten, während der andere Teil der Gruppe darüber diskutiert wo wohl der beste Platz ist, um das abendliche Feuerwerk zu fotografieren.

Nur kurz zur Klarstellung: wilde Tiere und böse Buben haben uns an diesem Tag nicht überfallen. Wir haben so laut geschnattert, dass jeder in unserer Nähe freiwillig die Flucht ergriffen hat.

Und wie immer wenn man sich sportlich betätigt kommt irgendwann der Hungerbär. Aber wir Frauen denken ja voraus. Ausreichend Vesper war bereits im Vorfeld besorgt. Und die Andrea und ich haben am Abend vorher den Wegverlauf genau studiert und den idealen Mittagspausenplatz festgelegt. Eine Einzelne unter uns hat die Chance der Ablenkung durch einen köstlichen Schokokuchen genutzt um ein tolles Panoramabild mit einem neu erworbenen Weitwinkelobjektiv zu machen 😉 Seht selbst, der Ausblick war gigantisch!!!

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Nach einer leckeren Pizza am Abend haben wir uns frisch geduscht nochmal ‚aufi auf’n Berg‘ gemacht. Wir sind ein weiteres Mal zum Ausgangspunkt unserer Wnaderung zu einem Aussichtspunkt über Riedenburg gelaufen, um von dort das ideale Feuerwerks-Shooting zu machen. Smartphones und Google sei Dank konnten wir uns auch ausreichend informieren, wie wir gelungene Bilder erhalten. Leider fiel das Feuerwerk kleiner aus als gedacht und war dann doch etwas weit weg. Ich habe ja bereits erwähnt, dass wir was die Planung unserer Ausflüge angeht noch etwas am Üben sind 😉

Generell ist das Wochende aber sehr entspannt, problemlos und gut gelaunt verlaufen. Was das Wetter angeht, konnten wir’s nicht besser erwischen. Wir sechs Weiber haben uns prima verstanden. Die Unterkunft war sensationell und die Wirtin sehr freundlich. Und auch um einen achtbeinigen, schwarzen Besucher aus dem Zimmer zu entfernen braucht’s keine männliche Hilfe, gell Andrea!

Einziger Kritikpunkt von mir als Planerin: Da hat man schon mal seine persönliche Physiotherapeutin dabei und bekommt nach einer anstengenden Wanderung trotzdem keine Massage. Wir hatten am Sonntag schon einen g’scheid verspannten Nacken… Vielleicht sollten wir uns da beim nächsten Mal doch so einen jungen, netten, gutaussehende, breitschultrigen,… Ihr wisst schon!

Ach ja, hier noch das gewünschte Rezept für die Mittagspausen-Brownies. Ablenkung garantiert! Funktioniert bei Kindern und sogar bei schnatternden Weibern…

Zutaten:                                                                                                                                          100 Gr. Butter, 150 Gr. Zartbitterschokolade, 2 Eier, 200 Gr. Zucker, 1 TL Vanillearoma, 125 Gr. Mehl, 0,5 TL Backpulver, 100 Gr. Schokotröpfchen oder -streusel

Zubereitung:                                                                                                                             Backofen auf 180°C vorheizen. Eine flache, quadratische, etwas 20 cm breite Backform so mit Backpapier auslegen, dass es über die Ränder ragt.

Schokolade und Butter in kleine Stücke schneiden und in eine feuerfeste Schüssel geben. Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen. Die Schüssel auf den Topf stellen, ohne dass sie das Wasser berührt. Unter gelegentlichem Rühren stehen lassen, bis Schokolade und Butter zerlassen sind. Leicht abkühlen lassen.

Eier, Zucker und Vanillearoma in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Handrührgerät 2 Minuten blass und dick aufschlagen. Schokolade und Butter zugießen und verrühren.

Mehl und Backpulver zusammensieben und dann mit einem Metallöffel einrühren. Schokoladentröpfchen hinzugeben und gut verrühren.

In die Form geben und 20 Minuten backen, bis kein Teig mehr an einem in die Mitte gestochenen Spieß kleben bleibt.

10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausheben und auf einem Kuchenguitter vollständig auskühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in Quadrate schneiden und schmecken lassen…

 

Fazit der Organisatorin:

Es war unser erster Frauenausflug… Aus den Fehlern in der Planung habe ich eins gelernt: „Ich muss klarere Anweisungen geben!“ Und dann klappt das beim nächsten Mal sicher auch reibungsloser. Aber vielleicht muss „reibungslos“ bei einem Frauenausflug auch gar nicht sein. Hat auch so einen Riesenspaß mit Euch gemacht!!! Ich hab Euch alle noch lieb und freu mich schon auf’s nächste Mal!!!

Eure Tanja

Fazit der Teilnehmer:

Fehler haben wir keine bemerkt – wir hatten ein super Wochenende – wir hatten tolle Gespräche – wir konnten wunderbar ratschen – wir hatten tolles Wetter – wir haben lecker gegessen – unsere Kameras waren mal wieder beschäftigt – der PC zu Hause ebenfalls – Männer haben wir keine vermißt – den Weg haben wir immer gefunden – es war PERFEKT!

DANKE FÜR’S ORGANISIEREN!!!

Bildershow Ecuador und Galapagos Inseln

Hier noch rückwirkend die Berichterstattung und ausgewählte Fotos der spannenden Bildershow (22.02.2013) von Roland Forster:

Nach einer spektakulären Landung auf dem in 2400 m Höhe gelegenem  Aeropuerto  International Mariscal Sucre in Quito, begann im Oktober 1997 mein Trip durch Ecuador und zu den Galápagos Inseln.

Die damals noch üblichen Dias wurden mittlerweile digitalisiert und zu einer musikalisch untermalten Diashow von 65 Minuten Länge zusammengestellt.

Die Tierwelt und Landschaft auf den Galápagos Inseln ist und bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Dadurch dass es keinerlei Fluchtdistanz der heimischen Tiere gibt, ist es möglich mit Seelöwen zu Schnorcheln, Echsen und Krabben laufen einem über die Füße, Bussarde sind aus 2m Entfernung zu betrachten, einfach ein Traum.

Nach dem Ausbooten ging es täglich mehrmals mit Pangas (Schlauchbooten) in kleinen Gruppen zu den Inseln. Dort kamen zwei Arten des Anlegen zum Tragen: „Dry Landing“ am Bootssteg oder „Wet Landing“, nasse Füße am Strand. Die Guides waren super und es blieb immer reichlich Zeit zum Fotografieren.

Zurück in Ecuador standen neben Quito die Indiomärkte in Latacunga und Otavalo auf dem Programm (mit zugenähten Taschen wegen der Taschendiebe!!). In Mitad del Mundo hatte ich die Möglichkeit mit einem Fuß auf der nördlichen- und dem Anderen auf der südlichen Seite des Äquators zu wandeln.

Leider waren, wegen starken Nebels, zwei Versuche zum 6300 m hohen Chimborazo zu gelangen vergeblich. Trotzdem war dies eine meiner schönsten Reisen.

Meerechse 1 Seelöwe Meerechse Lavakrabbe Indiomarkt Indiofrau

 

Weihnachtsfeier im Fotoclub

Am 07.12.2012 traf sich ein Großteil der Fotoclubmitglieder in Gasthof Raab in Schwabach zur alljährlichen Weihnachtsfeier. In ungezwungener Atmosphäre wurde lecker gegessen, nette Gespräche geführt und natürlich viel gelacht.

Zwischendurch wurden wir durch unseren clubeigenen Zauberer Kurt in die Welt der Magie entführt… danke  für diesen netten Ausflug 😉

Aber wie immer, Bilder sagen mehr als Worte:

Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach Weihnachtsfeier Fotoclub Schwabach

Tropfenfotografie

Ich zeige euch Bilder, die allesamt mit Wasser und Farbe entstanden sind. Mit der Highspeed Fotografie ist es möglich, diese Millisekunde einzufrieren, in der solche Formen existieren, um sie in einzigarteigen Bildern zu präsentieren. Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert darafu, alles so zu fotografieren, wie ich es mir vorstelle. Ich verwende keine Bildmanipulationen, die Farbe in Form verändert.

Jeder Tropfen ein Unikat!

Und so geht es:

Ich habe mir aus der Apotheke ein Infusionsset besorgt, damit kann ich die Tropfgeschwindigkeit regulieren. Die Tropfen fallen aus ca. 35 cm Höhe in eine Auffangschale. Hierzu habe ich mir ein Gestell gebaut um den Austrittschlauch zu fixieren. Die Auslösung der Kamera erfolgt durch eine Lichtschranke.

Die Beleuchtung erfolgt durch eine teildurchlässige Acrylglasscheibe; diese wird von hinten farbig angeblitzt.  Um Farbakzente auf die Tropfen zu setzen verwende ich einen Snoot-Vorsatz am zweiten Blitzgerät. Dieser wird direkt neben er Auffangschale platziert.

Ein Snoot Aufsatz ist ein Lichtformer, der das Licht bündelt und nicht im ganzen Raum verteilt. Somit ist es möglich gezielt und selektiv zu beleuchten. Desto länger man den Snoot baut, umso kleiner wird auch der Lichtkreis, der belichtet wird. Den Snoot habe ich aus schwarzen Röhrchen gebaut, ähnlich einer Bienenwabe. Am Bild erkennt man gut was ich damit meine. Der Snoot wird dann mit Farbfolien bestückt.

Um den Bruchteil einer Sekunde, in denen die Tropfenformen existieren, mit der Kamera scharf abbilden zu können, ist eine Abbrenndauer des Blitzes von mindestens 1/16000 nötig. Das ereicht man nur, indem der Blitz auf einer sehr niedrige Leisungsstufe benutzt wird. Meine zwei Blitzgeräte habe ich auf 1/64 eingestellt. Um genug Schärfentiefe zu bekommen, arbeite ich mit Blende 13. Die Verschlusszeit spielt keine Rolle, denn in der Highspeed-Fotografie ist sie relativ, die schnellen Bewegungen werden über die Abbrenndauer der Blitze eingefroren. Ich habe auf 1/160 s gestellt. Die Blitze werden auf Slave gestellt und vom kamerainternen Blitz ausgelöst. Zum Fokussieren habe ich einfach eine Schraube am Aufprallpunkt platziert und dann manuell scharfgestellt.

Der wichtigste Faktor um einen TaT (Tropfen auf Tropfen) zu bekommen ist die Tropfengeschwindigkeit. Diese sollte bei ca. 10 Tropfen die Sekunde leigen. Das istder Zeitpunkt, kurz bevor die Tropfen zu einem Strahl übergehen. Man kann keine TaT’s erzeugen, ohne das dieser Parameter stimmt.

Um die Wasseroberfläche ruhig zu halten, sollte man die fallenden Tropfen mit einem Becher auffangen und durch gezieltes wegziehen des Bechers nur 2 – 3 Tropfen ins Becken fallen lassen. Das hat auch den Vorteil, dass man damit sein Timing für das auslösen verbessern kann.

Mein Equipment hierzu:

Nikon D7000, Sigma Makro 105/2,8, Stativ Metz Megablitz 48 AF-1 und 50 AF-1, Eltima Jokie-Lichtschranke, verschiedene Farbfolien, Infusionsset

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Weitere Bilder findet Ihr auf meiner Internetgalerie unter: www.erimano.de

Euer Erich Noack

Verweigerung
Verweigerung
Tropfen auf Tropfen
Tropfen auf Tropfen
Tropfen auf Tropfen 1