Ausstellungseröffnung von Christine Schön am 29.01.2016

Wir möchten auf eine ganz besondere Ausstellung unserer Fotografin Christine Schön hinweisen.

Gemeinsam mit zwei Kollegen, Fritz Volkert und Thomas Bischof, eröffnet sie morgen die Fotoausstellung „Momente der Wahrnehmung“ in der Kreisklinik Roth.

Gemeinsam präsentieren sie tolle Aufnahmen aus den verschiedensten Stilrichtungen. Während Fritz Volkert Farbfotografien aus dem fränkischen Umland präsentiert, zeigt Christine Schön Bilder von magischen Orten und alten Bäumen auf besonderem Filmmaterial, dem Washi-Film. Thomas Bischof hat sich der experimentellen Fotografie gewidmet.

Die Eröffnung findet am 29. Januar 2016 um 19.00 Uhr im Voyer des Gesundheitszentrum 1, Weinbergweg 14, 91154 Roth, statt.

Die Ausstellung ist bis April von 09.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Ausstellung Herrieden – „Museumsansichten“

Als ich vorgeschlagen wurde, den Fotoclub an der Ausstellung in Herrieden zu repräsentieren, war ich erst einmal ziemlich überrascht, schließlich war ich doch erst seit einem Jahr Mitglied im Fotoclub. Jedoch die Freude überwiegte und natürlich war ich auch ziemlich stolz und freute mich auf diese Aufgabe.

Ich überlegte, welche Bilder denn wohl geeignet seinen, zu Weihnachten bei einer Ausstellung präsentiert zu werden. Ich hatte ein paar moderne Fotos im Kopf. Allerdings dachte ich mir auch, daß diese Art von Bild für Weihnachten eher nicht so gut geeignet sei. Mir wurde aber versichert, daß dies vollkommen unerheblich ist.

Im Herbst war ich gemeinsam mit anderen Mitgliedern vom Club in München beim Olympus Playground und in der Pinakothek der Moderne (s. sep. Beitrag). Die dort geschossenen Bilder gefielen mir sehr gut, und so entstand die Idee, daraus eine Serie zu gestalten. Mir gefiel die Architektur des Museums. Allerdings wollte ich diese anders zeigen, als sie üblicherweise zu sehen ist. Seit langer Zeit schwebt mir ein Projekt mit High-Key-Aufnahmen vor. Diese Technik habe ich vor allem bei Portrait-Aufnahmen gesehen. Da ich dieses Spektrum der Fotografie nicht so gerne abdecke, war die Idee geboren, die klare, helle Architektur des Museums sehr hell zu bearbeiten. Außerdem war es mir wichtig, Menschen mit ins Bild zu holen, da die Architektur ja auch für diese gemacht ist. Da heutzutage die rechtliche Situation mit dem Recht am eigenen Bild sehr schwierig für Fotografen ist, habe ich die Menschen so fotografiert, damit man sie nicht erkennt. Ich spiele gerne mit Unschärfe und sezte dies gerne als Stilmittel ein. Die Nachbearbeitung und Umwandlung in Schwarz-Weiß hat dann das übrige getan.

Mein Ehrgeiz war geweckt und ich wollte narürlich möglichst tolle Bilder haben. Da im Laufe der Nachbearbeitung für mich erst so richtig der rote Faden entstanden ist, war es notwendig, nochmal nach München zu fahren und nachzulegen. Helmut Lodes, immer mit Rat und  Tat an meiner Seite, hat mich begleitet und, wir hatten einen bilderreichen Tag in München verlebt. Nun hatte ich genug Material für eine schöne Zusammenstellung. Natürlich folgten Abende am PC um auszusortieren, zu bearbeiten, anzugleichen, wieder auszusortieren usw. Dann ging es an den Druck…. doch welches Papier sollte ich nehmen? Mehre Besuche bei fachkundiger Beratung im Hause Photolux führten dann schließlich zu einem klaren Bild der Präsentation, und ganz nebenbei kaufte ich mal schnell das passende Papier für die Bilder. Natürlich wollte ich die Bilder selbst drucken, denn das Gefühl vom Fotografieren über das Entwickeln am PC, bis hin zum Druck alles selbst getan zu haben, ist doch einfach fantastisch…

Alles fertig? Weit gefehlt. Photolux hat die Bilder kaschiert und ich musste dann die Platten noch mit den Klebebändern für die Ränder versehen und die Bilder dann irgendwie auf der 170 x 120 cm großen weißen Hintergrundplatte platzieren. Hier war Christine Schön mit tollen Ideen sehr hilfreich und ich musste nur noch einige Stunden aufbringen, um die Bilder dann im schönen Abstand zueinander aufzukleben. Dabei nutzte ich die Bauklötze meiner Tochter Jule, die mir ganz stolz dabei geholfen hat.

Über den 2. Platz bei der Ausstellung habe ich mich riesig gefreut. Ich hatte natürlich gehofft, nach all dem Herzblut das ich vergossen habe, irgendwie vorne mit dabei zu sein. Aber ich war trotzdem angenehm überrascht. Vor allem Jule hat sich sehr gefreut und war, genau wie ich super stolz, als sie mit mir die Urkunde in Empfang genommen hat.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Leuten bedanken, die mir mit Rat und Tat bei meinem Projekt „Museumsansichten“ für die Ausstellung in Herrieden zur Seite standen. Das macht für mich auch die Gemeinschaft des Fotoclubs aus, nämlich gemeinsam ein erfolgreiches Projekt zu gestalten und den anderen mit Fachwissen und kreativen Ideen zu unterstützen. Ich freue mich auf weitere schöne gemeinsame Bilder…
Michael Engelhardt

 

 

Frauenausflug Klappe: Die Dritte

Einen gemeinsamen Termin zu finden wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Aber letztendlich haben wir doch, zur Erhaltung unserer zwischenzeitlich lieb gewonnenen Tradition des gemeinsamen Fotografierens, dieses eine Wochenende gefunden, an dem wir alle sechs Zeit haben… Ufff, das war hart!!!

Dafür war die Entscheidung, wo wir hinfahren, ganz leicht. Die Rhön sollte es sein. Nebelbilder im Moor wollten wir schießen. Wie gut, dass das einzige gemeinsam mögliche Wochenende in den nebelreichen Oktober gefallen ist. Hatten wir so gedacht…

Wir wollten diesmal nicht so viel Zeit mit Warten am Bahnhof und Sitzen im Zug verbringen, sondern die Zeit, die wir zur Verfügung haben, voll auf’s Fotografieren verwenden. Also haben wir entschieden mit dem Auto zu fahren, um zeitlich flexibler zu sein. Diese Entscheidung sollte sich, noch bevor wir losgefahren sind, als äußerst weitsichtig herausstellen…

Das Wochende begann nämlich mit einer Besichtigung des Amtsgerichts Schwabach und der dort vorhandenen Ausstellungsflächen durch Irene und mich. Als unvermittelt das Handy von Irene klingelt, sie rangeht und plötzlich ganz viele große ????? in ihren Augen aufleuchten, habe ich schon geahnt: irgendwas läuft mal wieder nicht ganz so wie geplant.

Am anderen Ende erklärt Ihr Christine: „Ich hab mein Handy verloren, ich kann nicht mit.“ (???) So ein Wochenende mal ganz ohne Handy stellen sich Irene und ich eigentlich ganz nett vor. Bei Christine angekommen stellt sich aber heraus, daß das Handy erst vor kurzem abhandengekommen ist, und bisher nicht gesperrt werden konnte. In der Aufregung findet sie Ihre Kundendaten für die Telekom nicht.

Das kann uns nicht schrecken, die finden wir schon!!! Und richtig, nach einigem Nachhaken und Fragen stellt sich heraus, dass die Unterlagen wie in jedem guten Haushalt in dem Karton aufgehoben werden, in dem man das Handy gekauft hat ;-). Mit Pin, Puk und Kundennummer bewaffnet geht’s also los zur Telekom.

Über die aktuellen Abläufe wird der Rest der Reisegruppe über Threema auf dem laufenden gahlten. Und frau nutzt die Zeit natürlich sinnvoll…:

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Die erst DinA4-Seite Bericht gefüllt und nur eine Stunde später als geplant geht’s auch schon auf den Frankenschnellweg. Hätten wir den Zug gebucht, hätten wir Christine daheim lassen müssen 🙁  … und das wäre sehr schade gewesen.

Ellen bringt uns schließlich sicher durch den Freitagsberufsverkehr nach Hausen in der Rhön. Dort hat uns Kerstin ein geniales Ferienhaus gemietet. Einzelzimmer für jede von uns, riesiges Wohnzimmer mit Kaminofen und das Beste… in der großen gemütlichen Wohnküche gibt es eine Spülmaschine!!!

Die erste Flasche Prosecco ist schnell geköpft und wir fallen hungrig über die mitgebrachten veganen Köstlichkeiten her. Jede von uns hat sich um einen „Gang“ gekümmert: Antipasti, Salat, frittierte Kartoffelbällchen mit Avocadodip, Aufstriche, Gemüsequiche, Spaghetti mit Gemüsebolognese und zum Abschluss Mousse au Chocolat. Da frag mal noch einer: „Was kann man denn ohne Fleisch essen?“ Wir jedenfalls haben geschlemmt!!!

Mädels, ich gebe Euch für diesen Abend 10 Punkte!!!

Am nächsten Morgen geht’s dann nach einem guten Frühstück ins schwarze Moor. Und wir haben bekommen, was wir wollten: NEBEL! Leider löst sich dieser viel zu schnell auf, die Sonne kommt aber trotzdem nicht raus.

Das hält uns aber nicht vom Fotografieren ab. Für die Runde durch das Moor von 2,7 km brauchen wir deshalb stolze 4 Stunden! Und die Ergebnisse können sich sehen lassen…

Völlig durchgefroren stehen wir am Ende der Tour auf einem Aussichtsturm und brauchen dringend was Warmes… Also raus mit den langen Unterhosen und rein mit dem lecker Glühwein von Andrea.

Nachdem wir dann in einem Lokal beim Mittagessen alle wieder vollkommen aufgetaut waren, ging’s weiter zur ehemaligen Grenze.  Dort kann man heute allerdings ungehindert entlang wandern, auch wenn’s auf einzelnen Bildern anders scheint.

Aber vielleicht schaffen wir’s heute ja doch noch eingesperrt zu werden?!? Nicht hinter einem Grenzzaun, sondern im Gefängnis!!! Wenn man mit der Andrea unterwegs ist, bewegt man sich ja gern mal am Rande der Legalität. Um zu den zwei Seen zu gelangen, die sie uns zeigen will, muss frau unter einer Schranke drunter durch krabbeln, auf der dick und fett zu lesen ist „Betreten des Geländes verboten!“  Aber laut Andrea steht das ja überall wo es schön ist, und da muss man sich nicht dran halten… (Michael, das hast Du jetzt nicht gelesen!!!)

Ohne erwischt zu werden kommen wir wieder gut in unserem Ferienhaus an. Nach ein oder zwei (mehr waren es sicher nicht…) Prosecco kommt es dann auf Threema zu einem interessanten Chat. Man könnte vom Erdgeschoss zum 1. Stock durchaus auch persönlich kommunizieren. Aber über Threema macht’s einfach mehr Spaß;-) Und schließlich sollen ja auch die anderen Mitglieder des Fotoclubs, die nicht dabei sind (wie z.B. der Jupp), mitbekommen was wir für einen Spaß haben.

Am Sonntag in der Früh wollen wir früh los, weil wir nochmals auf Nebel gehofft haben. Leider war uns auch an diesem Tag nur Hochnebel vergönnt. Aber so kommt man deutlich schneller voran.  …und hat letztendlich mehr Zeit im Lokal beim Mittagessen.

Und so klingt erneut ein wunderschön harmonisches Frauenwochenende schneller aus als gedacht. Schade! Aber schön war’s wieder mit Euch Mädels =) Ich freu mich, wie die vergangenen Male, schon wieder auf’s nächste Jahr…

Eure Tanja

P.S.: Lieber Jupp, bitte nicht böse sein. Aber Dieters Kommentare auf Threema und die Wortspielerei mit deinem Namen waren einfach zu komisch. Womöglich lag das auch an dem Prosecco 😉 Keine von uns hat das böse gemeint!!!

Text und Fotos: Tanja Schuhmann

 

Die Fotoclub Rentner unterwegs…

…im Olympus Photography Playground in München

Nach dem großen Erfolg in Hamburg wurde nun auch der Olympus Photography Playground in München eröffnet. Im Mixed Munich Arts in der Katharina-von-Bora-Straße entstand im alten Heizkraftwerk eine Spielwiese (Playgrund) der Kreativität.

Unter dem Motto „Night & Day“ kann man hier eine wunderbare Welt aus Farben, Licht und Schatten in verschiedenen Lichträumen erleben. Wer keine eigene Kamera dabei hat, kann sich eine Olympus Kamera vor Ort leihen. Die Speicherkarte erhält man sogar geschenkt.

Am Mittwoch, den 02. September 2015, machten wir uns auf, um dieses Event zu erleben. Diesmal war auch Michael Engelhardt mit dabei und unterstützte uns als „Nicht-Rentner“. Er hat uns auch ganz souverän nach München und zurück chauffiert.

Der Olympus Playground liegt ganz in der Nähe des Stachus und ist zu Fuß von dort auch in guten 15 Minuten zu erreichen. Bis zur Eröffnung hatten wir noch ein wenig Zeit und gönnten uns deshalb noch einen Kaffee.

Um 11 Uhr ging es dann richtig los. Michael hat sich vor Ort eine Kamera ausgeliehen, während Helmut und ich unsere eigenen Olys benutzten. Erich hat sogar mit seiner „Nikon“ Einlass erhalten. Der Eintritt ist übrigens frei!

Der Playground ist in verschiedene Räume aufgeteilt.

Das erste Zimmer steht unter dem Thema „White Noise“ von dem Künstler Erik Olofsen. Das „weiße Rauschen“ wird in den Naturwissenschaften auch verwendet, um Störungen innerhalb eines Idealmodells abzubilden. Der Künstler hat dies durch eine beeindruckende Installation von mehreren verspiegelten Ebenen umgesetzt. Eine wirklich tolle Idee.

Im zweiten Raum erwartete uns ein totales Lichtspektakel. Der Künster MASER hat hier mit „Here Now“ und dem „Electric Light Orchestra“ einen besonderen „Lichtraum“ geschaffen. Die schnell wechselnden Grafikprojektionen auf die Wände eines „Lichtzimmers“ vermittelten immer wieder neue Ansichten und Eindrücke. Das „Magic Kaleidoscope“ von „A2ARQUITECTOS“ ist so groß, daß Besucher selbst teil des symmetrischen Musters werden können. Reflektierende Außensansichten und die Effekte, die die Personen mit ihren Bewegungen erzielen, lassen immer wieder neue, ungewöhnliche Formen und Farbenspiele entstehen. Ein Besucher hat sogar einen Handstand in der Röhre gemacht.

In der vorletzten Station waren fluoreszierende Bänder in den Farben Gelb, Orange, Rot und Grün installiert, die in dem scharzen Raum mittels spezieller Lampen zum Leuchten gebracht wurden. Hier ergaben sich tolle Perspektiven.

Die letzte Installation „Tape“ von dem Designkollektiv „Numen“ war dann der Höhepunkt. Diese interaktive Installation besteht aus handelsüblichen transparenten Packbändern. Die Säulen des Raumes dienen als Trägerstruktur, an die das ganze Gebilde andockt. Es entsteht eine geschlossene Oberflächenstruktur, die an organische Formen der Natur erinnert. Durch das ständige Überkleben wird eine so hohe Festigkeit erlangt, das es das Gewicht von mehreren Personen trägt. Im Inneren dieser Konstruktion kann man sich durch gehen und kriechen durch die verengenden und wieder erweiterten Räume bewegen und natürlich auch fotografieren.

Nach rund 3 Stunden und jeder Menge Fotos verließen wir diese fotografische Spielwiese und gingen  in eine nahegelegene Gaststätte.

Da die „Pinakothek der Moderne“ gleich um die Ecke liegt, entschlossen wir uns noch zu einen kleinen Besuch. Inzwischen regnete es ziemlich heftig uns wir kamen entsprechend nass dort an. Hier fotografierten wir noch ca. 1 Stunde, vor allem das beeindruckende Foyer mit seiner großen Kuppel, bevor wir uns wieder an die Heimfahrt machten.

Unser Fazit:

Das Austoben auf der „Spielwiese“ des Olympus Photography Playground hat sich gelohnt!

Text und Fotos von Gerhard Reiner.

 

 

 

Vernissage Jahresausstellung 2015

Vom Mond bis zu Doc Knotz im Visier vom Fotoclub

SCHWABACH – Mit einer großen Vielfalt an erstklassig aufgenommenen Motiven hat sich der Fotoclub Schwabach erneut in seiner diesjährigen Jahresausstellung im Bürgerhaussaal präsentiert. Oberbürgermeister Matthias Thürauf war ebenso begeistert von den Arbeiten der 21 Fotografinnen und Fotografen wie Bürgermeister Dr. Roland Oeser sowie dir zahlreich erschienen Mitgliedern des Stadtrates und die Kulturamtsleiterin Sandra Hofmann-Rivero. In seinem Grußwort hob Matthias Thürauf hervor, nicht nur bei der Jahresausstellung würde der Fotoclub mit tollen Aufnahmen überzeugen, sondern auch bei vielen Gelegenheiten während des Jahres hätten die Mitglieder in der Vergangenheit ihr Können unter Beweis gestellt. Eine besondere Aufgabe käme dem Fotoclub Schwabach vor allem im Jahr des Stadtjubiläums 2017 zu. „Die Mitwirkung des Fotoclubs ist hierbei schon fest eingeplant!“, betonte der Oberbürgermeister.

Als langjähriges Mitglied würdigte der Landtagsabgeordnete Karl Freller die Arbeit des Fotoclubs und ganz besonders dessen Vorsitzenden Gerd Engl: „Es ist sein Verdienst, dass dieser Verein gegründet wurde und der seit 24 Jahren von ihm geführt wird.“ Vor rund 20 Jahren sei Karl Freller zum Fotoclub gestoßen, als er noch selbst Schwarz-Weiß-Bilder entwickelt habe. Längst habe die Technik mit der Digitalisierung in die Fotografie Einzug gehalten. So sei es möglich, Augenblicke wie das Abperlen eines Wassertropfens festzuhalten, um damit faszinierende Bilder zu schaffen. Dennoch bei aller Technik käme es letztlich auf den Blick des Fotografens an, um den richtigen Moment zu erfassen. „In dieser Ausstellung haben alle Teilnehmer es geschafft, eindrucksvolle, stimmungsvolle Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven mit hohem künstlerischen Wert zu präsentieren!“, lobte Karl Freller die 21 ausstellenden Fotografen des Fotoclubs. Bewegt nahm Gerd Engl, Gründer und Vorsitzender des Fotoclubs Schwabach, diese Worte entgegen. Für ihn war es ein sehr emotionaler Abend. Denn nach 24 Jahren begrüßte und eröffnete er zum letzten Mal die Jahresausstellung seines Vereins, nicht ohne seinen Mitstreitern und Helfern zu danken. Bei der Neuwahl im kommenden Frühjahr werde er nicht mehr für den Vorsitz kandidieren, teilte er bewegt mit. Von daher war Gerd Engl auch sehr berührt, dass nicht nur die Politik mit den Stadträtinnen Almut Freller, Karin Holluba-Rau, Dr. Sabine Weigand, die Fraktionsvorsitzenden Klaus Neunhoeffer und Werner Sittauer sowie die Stadträte Dr. Gerhard Brunner und Thomas Mantarlis zahlreich zugegen war und sich Altbürgermeisterin Rosy Stengel (derzeit nach Kemer unterwegs) sowie Heiner Hack ausdrücklich entschuldigen ließen. Ebenso kamen Vertreter der befreundeten Fotoclubs aus Abenberg, Herrieden, Hilpoltstein und Schwarzenbruck sowie zahlreiche Freunde der Fotografie zur Eröffnung.

Ihnen begegnete ein breites Spektrum an Fotografie-Kunst in Farbe und Schwarz-Weiß, die eine Reise mit Blick auf den Mond bis hin zum Lokalmatador Doc Knotz in Großformaten und im Format Din-A-3 umfasste. Zwei bemerkenswerte Techniken lockten die Besucher besonders an: Zu ihnen gehörten die aufwändig hergestellten Mosaikfotos von Roland Forster, die jeweils zwischen 15.000 und 25. 000 Einzelaufnahmen beinhalteten, wobei jedes dieser kleinen Fotos nur maximal zweimal verwendet wurde. Zum andern waren es die Bäume von Christine Schön, die wie Radierungen aussahen. Die Bäume wurden jedoch analog mit einer mittelformatigen Kamera und einem Washi-Film fotografiert, gescannt und auf einem speziellen Büttenpapier ausgedruckt. Die übrigen Exponate verwendeten unterschiedliche Papier-Stärken oder Leinwand. Sie zeigten Lebenswelten der USA, Havannas und Namibias, die traumhafte Südsee-Wasser-Welt, die vornehme sakrale Architektur Frankreichs, den großformatigen Zauber Venedigs bzw. die Vielfalt Italiens, stimmungsvolle Strandkörbe an der Ostsee, nachdenklich machende „abgeknabberte“ Bäume im Bayerischen Wald, Gefahrenpunkte mitten in der Landschaft. Zu bestaunen waren auch die reizvollen Perspektiven von Nürnbergs Architektur, das Leben in Nürnbergs U-Bahn-Stationen sowie das Farbenspiel in der Blauen Nacht. Exzellent wurden in Nahaufnahmen die Schönheiten von Pflanzen sowie in einzigartigen Portraits die Tierwelt und Künstler aus der Musikszene vermittelt. Abgerundet wurde die Vielfalt durch glänzende Momentaufnahmen während eines Motorcross-Rennens sowie farbintensive Märchen-Interpretationen.

Text und Bilder: Ursula Kaiser-Biburger

Der Himmel brennt…

Im festlich beleuchtetem Schwabacher Parkbad feierten wir mit der Freiwilligen Feuerwehr das 62. Sommernachtsfest und gleichzeitig das 150 jährige Gründungsjubiläum.
4 stativbewehrte Clubmitglieder tigern durch das Parkbad, welches heute Abend unterschiedlichste Motive bietet:
Ruhiges Wasser mit Spiegelungen, Lichterketten, eine Bühne für einen Ausflug in die Konzertfotographie und und und…
Nach einer ersten Verpflegung „mit Maß“ und einem französischem Häppchen Flammkuchen gingen wir auf Motivsuche und einen passenden Platz für das angekündigte Hochfeuerwerk.
Auf unseren Wunsch wurde sogar noch einmal das Wasser in Bewegung gesetzt, damit wir auch ein paar „fließendes Wasser“ Motive bekamen.
Höhepunkt war dann natürlich das Feuerwerk, welches sehr gut vom Spaßbecken aus zu fotografieren war.
Sicherlich konnten wir das Parkbad mal von einer anderen Seite erleben. Und wenn die Freiwillige Feuerwehr wieder ins Parkbad kommt heißt es statt „Wasser marsch!“: „Himmel brennt!“

Text und Bilder von Jörg Hohaus

Achtung, Achtung!!! …

… wir können heute nicht in die Sparkasse!!!

 

So begann die Nachricht von Andrea an die Clubmitglieder über den Chat, per Mail oder Telefon… Die Sparkasse konnte aus irgendwelchen Gründen den Schlüssel für den Clubraum nicht zur Verfügung stellen. Die Zeit war knapp, es galt eine Lösung zu finden, und zwar schnell,, denn der Countdown lief, nur noch wenige Stunden…

Vorschlag 1: gleich in der Nähe, die Wehrkirche in Katzwang an der Rednitz, ein schönes Motiv für Langzeitaufnahmen

Vorschlag 2: andere Örtlichkeit in der Nähe und ohne große Vorbereitung – es sind keine Vorschläge eingegangen

Vorschlag 3: Clubabend ausfallen lassen – AUF KEINEN FALL!!!

So einigten sich die jungen und ganz jungen Mitglieder (alte gibt es im Verein ja nicht, denn wir sind alle jung geblieben) auf ein Treffen um 19 Uhr am Wehr bei der Katzwanger Kirche. Insgesamt 14 kamerabegeisterte hantierten mit Stativen, liefen durch tiefen Sand, Brennnessel und flaches Wasser, immer auf der Suche nach den besten Motiven. Die Stimmung war sehr gut, es wurde viel gelacht und ganz nebenbei sind auch ein paar tolle Bilder entstanden. Ausklang fand der gelungene Abend bei einem Umtrink im Sportheim Katzwang…

Wie schon die kurzfristig vereinbarten Treffen am Rothsee und der Kirchweihbesuch, hat auch diese spontane Exkursion sehr viel Spaß gemacht! Ich freue mich schon auf das nächste Mal….

Text und Bilder: Michael Engelhardt

Auf dem Gruppenbild fehlen Ralf Lang, der schon zuvor gehen musste und Ludger Bräuer, der sich nicht von seiner Kamera losreißen konnte.

Internationiale Fürstenfelder Naturfototage 2015

Die Fotoclubrentner waren wieder einmal unterwegs….

Am Samstagmorgen um 8.30 Uhr trafen wir uns in Rednitzhembach bei Helmut Lodes und fuhren umgehend auf die Autobahn. Dort war nicht viel los und so kamen wir schon gegen 10.00 Uhr in Fürstenfeld an.

Auf dem Gelände der Fototage trennten wir uns zunächst, damit jeder von uns seinen eigenen Interessen nachgehen konnte. Bei den vielen Besuchern gestaltete sich ein gemeinsames Durchkommen sowieso als schwierig.

Helmut und Erich zog es gleich zum Fotomarkt. Hier stellten über 80 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Fotografie vor. Erich hat sogleich die „Kamera-Service-Station“ genutzt, um seine Nikon kostenlos überprüfen und reinigen zu lassen. Wärend die beiden sich durch die Halle wühlten, genoß ich an einem stillen Plätzchen erstmal einen Cappucino, bevor ich die Stände von Media Maier und Stumpfl aufsuchte, um mich über die Neuerungen von Wings Platinum 5 zu informieren.

Um die Mittagszeit gab es dann bei herrlichstem Wetter einen kleinen Imbiss im Biergarten. Von hier aus konnten wir die Greifvögel sehen, die die Falkner mehrmals täglich über dem Kloster Fürstenfeldbruck kreisen lassen. Diese gaben ein tolles Fotomotiv zum Testen von langen Brennweiten und Fernrohren ab.

Am Nachmittag zogen wir dann gemeinsam los. Da die Fototage in diesem Jahr unter dem Thema „Afrika“ standen, war im Außenbereich neben den Greifvögeln ein kleiner afrikanischer Basar aufgebaut. Hier spielte auch live eine afrikanische Djembe-Band mit einer Tänzerin. Das hat mich natürlich besonders interessiert, da ich selbst in einer solchen Formation Musik mache.

Zurück im Fotomarkt, entdeckten wir noch das XXL Fotobuch „Safari“, das der bekannte Natur- und Tierfotograf Benny Rebel, vorstellte. Es hat eine Größe von 2 x 0,70 m und wiegt stolze 60 kg. Die Auflage ist auf 111 Exemplare limitiert. Ein Buch kostet nur schlappe 30.000 Euro.

Nachdem wir uns im ersten Stock des Fotomarktes weiteres Zubehör rund um das Thema Fotografie angesehen haben, widmeten wir uns anschließend den Siegerbildern des Fotowettbewerbs  „Glanzlicher 2015“. Hierzu wurden weltweit über 20 000 Bilder eingereicht. Die prämierten Fotografien aus den verschiedenen Bereichen der Natur- und Tierfotografie wurden hier, perfekt auf Alu-Dipond-Folien gedruckt und mit Texten versehen, präsentiert.

Die Siegerbilder kann man auch im Internet unter – www.glanzlichter.com/glanzlichter.cfm – bewundern.

Außperdem ist die komplette Ausstellung vom 21.05.2015 bis 26.07.2015 im Naturkundemuseum in Bamberg nochmals zu bewundern – sehr empfehlenswert!

Text und Bilder: Gerhard Reiner